Schleifen

Mit High-Speed-Schleifspindelduo günstig zu hochwertigen Fräsern

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Das Junker-Quickpoint-Schleifverfahren sorgt etwa für sehr hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten, weil die Schleifscheibe sofort bis auf das Endmaß in die Außenkontur des Fräsers fährt. So trägt die Schleifscheibe in einem Längsschleifvorgang das komplette Schleifaufmaß in einem Zug ab. Durch das Schleifen zwischen Spitzen oder Hohlkörnern ergeben sich so auch höchste Genauigkeiten bei der Bearbeitung.

Zum weiteren Nutzen für den Anwender der Lean Selection Speed gehört, dass es sich bei allen verwendeten Maschinenkomponenten um bereits ausgereifte und bewährte Bauteile handelt. Glasmaßstäbe auf der X-Achse sorgen für die nötige Präzisionskontrolle beim Anfahren der Positionen. Die Lean Selection Speed wird von einer Fanuc 0i gesteuert und das Programmiersystem Juwop stammt aus dem Hause Junker.

Automatisierungstechnik lässt Schleifkapazität deutlich steigen

Sowohl Werkstückspindel als auch Schleifspindel sind mit einer Dreipunktaufnahme ausgerüstet. Der Reitstock kann über eine Mikrofeinverstellung präzise eingestellt werden. Zusätzliche Werkstückaufnahmen befinden sich zwischen den Spitzen. Bei ZPS sorgt speziell die ausgewählte Automatisierungstechnik mit der Beladezelle Jurobot für eine bedienerreduzierte und damit effizientere Fertigung (Bild 1 und 2 – siehe Bildergalerie). Ein Roboter lädt die Werkstücke durch eine Haubenöffnung zuverlässig in die Maschine.

Die Lean Selection Speed bearbeitet dann etwa zylindrische, abgestufte und konische Formen des Außendurchmessers inklusive Schneideteil in einer Einspannung, was für eine deutliche Reduktion der Bearbeitungszeit sorgt (Bild 3). Zusätzlich ist auf dem Schleiftisch eine Messvorrichtung zur Kontrolle des angestrebten Solldurchmessers für die automatische Maßkorrektur installiert (Bild 4). Um das Angebotsspektrum zu vervollständigen, bietet Junker ein effektives Servicepaket für die Anlagenbetreuung an.

Dreipunkt-Aufnahmesystem erleichtert das Umrüsten deutlich

Besonderen Wert legte man bei den Tschechen auch auf die Maschinenverfügbarkeit. Denn bei Losgrößen von 50 bis 2000 Stück am Tag wird durchschnittlich zwei Mal täglich umgerüstet. Diese Tätigkeit konnte durch das Junker-Dreipunkt-Aufnahmesystem an der Schleifspindel und der Werkstückspindel erheblich erleichtert werden, wie die Praxis gezeigt hat.

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