Schleifwerkzeuge

Mit hochporösen Metall- und Keramikbindungen die Schleifleistung steigern

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Paradigm: Hochporöse metallische Bindung

Im Bereich der Werkzeugherstellung ist Hartmetall nicht gleich Hartmetall. Durch die gestiegenen Werkstoff- und Verfahrensanforderungen beispielsweise für Bohrer und Fräser im Zerspanalltag, haben sich auch die Anforderungen an den Substratwerkstoff geändert. Viele neue, unterschiedliche HM-Qualitäten sind die Folge. Sie lassen es nicht mehr zu, dass sie mit einer einzigen Schleifscheibenspezifikation optimal bearbeitet werden können. Hier sind individuelle, moderne Schleifmittel gefragt, die in den jeweiligen Anwendungen geringe Schleifkräfte aufweisen und leicht abzurichten sind.

Norton stellt dazu die neue Paradigm-Bindung bereit, die die großen Vorteile einer Keramikbindung (Porosität, Abrichtbarkeit) mit denen einer Metallbindung (Wärmeleitfähigkeit, Härte, Zähigkeit, Verschleißfestigkeit, Kornhaltefähigkeit) verbindet. Diese hochporöse Metallbindung hat etwa beim Nuten von HM-Schaftfräsern im Gegensatz zu einer Standard-Hybrid-Bindung eine bis zu 50 % niedrigere Leistungsaufnahme und eine um bis zu 36 % verringerte Schleifzeit.

Neue keramische Bindung reduziert Nebenzeiten

Keramisch gebundene Bindungssysteme haben insbesondere hinsichtlich geringer Nebenzeiten enorme Vorteile. Werkzeuge mit diesem Bindungssystem lassen sich sehr gut abrichten; eine Eigenschaft, die sie für automatisierte Prozesse prädestiniert.

Mit der neuen porösen Keramikbindung für cBN-Werkzeuge, SGC27, kommt Winter den Forderungen nach Steigerungen von Leistungsmerkmalen wie etwa höherem Zeitspanvolumen und mehr geschliffenen Komponenten je Abrichtzyklus nach. So kann etwa beim Einstechschleifen von 42Crmo4NiV im Gegensatz zu herkömmlichen Bindungssystemen bei konstanter Profiltreue die Anzahl der geschliffenen Kurbelwellenlager je Abrichtzyklus bis um den Faktor 3 gesteigert werden.

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