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Schleifwerkzeuge Mit hochporösen Metall- und Keramikbindungen die Schleifleistung steigern

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Mit neuen Entwicklungen von Schleifwerkzeugen stellt sich Saint-Gobain Abrasives mit den Marken Winter und Norton den Herausforderungen des Marktes, aktuelle Werkstoffe hoch qualitativ und profitabel zu bearbeiten. Schlüssel dazu sind noch festere Bindungen für konventionelle Schleifmittel sowie neue poröse metallische und keramische Bindungen für Diamant- und cBN-Werkzeuge.

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Die CNC-gesteuerte Formrolle Winter DDScut mit unterbrochenem Belag erzielt bei konstant gehaltenen Abrichtparametern eine größere Wirkrautiefe der Schleifscheibe, woraus später im Einsatz verminderte Schleifkräfte resultieren. Darüber hinaus erhöht sich auch die Profilgenauigkeit.
Die CNC-gesteuerte Formrolle Winter DDScut mit unterbrochenem Belag erzielt bei konstant gehaltenen Abrichtparametern eine größere Wirkrautiefe der Schleifscheibe, woraus später im Einsatz verminderte Schleifkräfte resultieren. Darüber hinaus erhöht sich auch die Profilgenauigkeit.
(Bild: Saint-Gobain Abrasives GmbH)

Schleifen als finaler Bearbeitungsschritt wurde in den vergangenen Jahrzehnten fast ausschließlich dort angewendet, wo vorgegebene Genauigkeiten durch andere Fertigungsverfahren in wirtschaftlich vertretbarem Umfang nicht mehr erreicht werden konnten. Mit fortschreitender Globalisierung, knapper werdenden Rohstoffen, neuen Materialien und einem veränderten Umweltbewusstsein ergeben sich an das Gesamtsystem Schleifen zwangsläufig veränderte und zusätzliche Forderungen des Marktes. Immer leistungsfähigere Maschinenkonzepte, schnellere Steuerungs- und präzisere Messsysteme sowie innovative Schleifmittel sind die Antworten der Industrie.

cBN und Diamant: Schlüssel für mehr Anwendungsbereiche

Mit neuen Generationen an Hochleistungsschleifmitteln trägt Saint-Gobain Abrasives stets dazu bei, aktuelle Maschinentechnologien auszureizen und Bearbeitungsverfahren zu ermöglichen, die die Tür zu mehr Produktivität und Wirtschaftlichkeit eröffnen. So stehen in diesem Bereich wegen der geforderten Steigerung der Zerspanleistung und Bauteilqualität heute insbesondere Werkzeuge hoch im Kurs, die zusätzlich hohe Standmengen erreichen und die Nebenzeiten beim Rüsten und Abrichten reduzieren.

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Derartige Forderungen können nur bei einer ganzheitlichen Betrachtung des Systems Schleifwerkzeug erfüllt werden. Der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit, Produktivität, Qualität und Kostenoptimierung liegt im zu entfaltenden Potenzial von cBN- und Diamant-Hochleistungsschleifmitteln. Auch das optimierte Zusammenspiel von Hartstoff, Struktur und Bindung bei konventionellen Schleifmitteln, wie etwa bei der Norton Vitrium3 Bindung, bietet viele Möglichkeiten zu anwendungsspezifischem Engineering.

So haben beispielsweise dank neuer Lösungen im Bereich cBN und Diamant Härte und Zerspanbarkeit des Werkstückstoffes einen stetig geringer werdenden Einfluss auf die Zerspanbarkeitsgrenze. Beschleunigt wurde diese Entwicklung zudem durch das Schleifen mit immer höheren Schnittgeschwindigkeiten.

Letztlich ist es möglich, nun auch gehärtete sowie schwer zerspanbare Werkstoffe mit hohen Zeitspanvolumina durch Schleifen zu bearbeiten. Ein Abtrag, der bis dato durch Zerspanung mit geometrisch definierter Schneide im nicht gehärteten, gut spanbaren Zustand, durchgeführt wurde.

Engineering für das optimale Schleifwerkzeug

Je nach schleiftechnischer Anwendung gilt es, jeweils das optimale Schleifwerkzeug zu spezifizieren. So kann beispielsweise mit porösen metallischen und keramischen Hochleistungsbindungen für Diamant- und cBN-Schleifwerkzeuge individuell auf Kundenwünsche reagiert werden. Weitere Potenziale eröffnen sich durch die Verwendung eines Trägerkörpers aus CFK oder den Einsatz einer Formrolle mit unterbrochenem Belag.

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