Zerspanen bei Fachkräftemangel

Mit Komplettbearbeitung gegen den Fachkräftemangel

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Werkzeugwechsel kann jetzt einfacher ablaufen

Wechselsituationen bei Drehwerkzeugen sind stets Herausforderungen, die Zeit kosten und möglicherweise Fehlerquellen darstellen, wie Arno weiter ausführt. Für ausgebildete Dreher, die die Komplexität und Hintergründe der Drehprozesse gut kennen, seien das jedoch Alltagserscheinungen, die kaum problematisch seien. Angelernte Kräfte können aber kaum alle Dimensionen heutiger hochentwickelter Drehprozesse erfassen. Ebenso könnten sie wahrscheinlich die Möglichkeiten der leistungsstarken Maschinen nicht kreativ ausreizen. Werkzeughersteller, die diese Situationen heute schon mitbedenken, könnten sichd deshalb am Markt besser behaupten. So bleibt bei den neuen Haltern von Arno Werkzeuge beim Wechsel des Aufsatzhalters die eingestellte Spitzenhöhe erhalten. Das sorgt für Wiederholgenauigkeit und einen großen Zeitvorteil. Das System braucht wenig Platz und lässt sich an verschiedenen Maschinen nutzen. Auch das ist ein wichtiges Kriterium, meint der Hersteller, denn es reduziert Verwechslungen. Der optionale KSS-Aufsatz mit verstellbaren Hochdruckdüsen bringt den Kühlschmierstoff dabei direkt an die Werkzeugschneide, wo die meiste Wärme bei der Zerspanung entsteht. Die Schneide liegt auf Unterlegplatten aus Hartmetall, die einen langlebigen Plattensitz und längere Wechselzyklen versprechen.

Komplettsortiment leitet KSS bis zur Schneide

Wenn Wechselsituationen komplett entfallen können, bietet dieser Umstand natürlich weitere Erleichterungen. So hat Arno Werkzeuge auch feste Halter mit Werkzeugen für Maschinen mit Y2-Achse entwickelt. Bei diesen Haltern für Star- und Citizen-Drehmaschinen stellt die verstellbare Achse die Spitzenhöhe ein, wie Arno erklärt. Dabei seien die Halter mit den Maschinenherstellern auf optimale Abmessungen ausgelegt und deshalb sehr kompakt. Zusammen mit der Befestigung über zwei Schrauben an der Stirnseite sowie am Schaftdurchmesser wird alles sehr stabil. Der Anschluss für den Kühlschmierstoff der Innenkühlung ist von beiden Seiten einfach möglich und die Düsen lassen sich intuitiv einstellen. Das KSS unter Hochdruck anzuwenden sei an den Werkzeugen leicht machbar, weil es viel Zubehör gebe. Dazu gehören KSS-Verteiler, Schläuche, Anschlüsse und Schnellkupplungen sowie Schwenkverschraubungen. Düsen und KSS-Aufsätze vervollstädigten das Angebot. Damit ließe sich an Langdrehautomaten die gesamte Bandbreite an Vorteilen der Kühlung nutzen.

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Noch besser ist gar kein Werkzeugwechsel

Bietet ein Werkzeughersteller Systeme an, bei denen sich Wechsel leichter durchführen lassen, ist das schon ein Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels. Noch besser ist es aber, wenn ein Werkzeugwechsel für die Zerspanungsaufgabe erst gar nicht nötig ist. Ein Vorstoß in diese Richtung sind Werkzeugwechselsysteme, wie sie Arno Werkzeuge auch im Sortiment führt. Das Unternehmen verweist dabei auf das patentierte Werkzeugaufnahmesystem AWL, das je nach Maschine und Ausführung zwei bis acht Werkzeuge aufnehmen kann. Damit ließen sich viele Drehoperationen durchführen, ohne dass Personen eingreifen müssten. Darüber hinaus verfügt der AWL-Linearschlitten über eine integrierte KSS-Zufuhr. Zwei unabhängige Kühlkanäle im Werkzeugaufnahmesystem bringen das KSS mit bis zu 150 bar Hochdruck gezielt an Schneide. Dabei hat jede Kammer eine integrierte Zufuhr, die sich je nach Bearbeitungssituation mit nur einem einfachen Handgriff gezielt öffnen oder verschließen lässt, wie Arno Werkzeuge verspricht. So könnten Werkzeuge mit und ohne Innenkühlung parallel eingesetzt werden. Durch den Hochdruck brechen die Späne besser und können zuverlässig weggespült werden. Eine externe Verschlauchung brauche es nicht und Störkonturen im Maschinenraum gibt es keine. So gibt es auch keine Flächen, an denen Späne anhaften und sich zu Störfaktoren aufbauen können. Auch das erlaube es, angelernte Mitarbeiter einzusetzen. Denn bei Späneanhaftung und -aufbau bedarf es einen erfahrenen Werker, der weiß, wann er eingreifen muss.

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