Hannover-Messe 2014 Mit Kopplung zwischen EEC und Eplan Pro Panel effizient konfigurieren

Redakteur: Stefanie Michel

Schaltschränke und Schaltanlagen lassen sich jetzt automatisch konfigurieren, statt manuell zu projektieren. Das spart Zeit, sichert Qualität und optimiert die Prozesskette in der Produktentwicklung.

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Mit der neuen Kopplung von EEC und Eplan Pro Panel lassen sich Schaltschränke und Schaltanlagen automatisiert konfigurieren.
Mit der neuen Kopplung von EEC und Eplan Pro Panel lassen sich Schaltschränke und Schaltanlagen automatisiert konfigurieren.
(Bild: Eplan Software & Service)

Mit einer neuen Kopplung von EEC und Eplan Pro Panel Professional zu einer Gesamtlösung zieht die Konfiguration jetzt auch im Schaltanlagen- und Schaltschrankbau ein. Vorteil für Anwender: Die Konfiguration basiert auf vordefinierten Regeln und Standards. Das gesamte Wissen über Komponenten, Bauteile, mechanische Ausprägungen und elektrotechnische Anforderungen wird also im System hinterlegt. Mit dem neuen Release des Eplan Engineering Centers, das zur Hannover Messe 2014 erscheint, ist die optionale Anbindung von Eplan Pro Panel an das EEC verfügbar.

Wer einen eigenem Schaltanlagenbau im Haus hat, kann mit der Gesamtlösung aus EEC und Eplan Pro Panel die verschiedenen Komponenten des Schaltschrank- beziehungsweise Schaltanlagenbaus in einem Baukasten abbilden. Dieser Baukasten ist die Basis zur Konfiguration kundenspezifischer Schaltschränke und Schaltanlagen und damit steigen die Möglichkeiten zur Wiederverwendung. So sparen Anwender nicht nur Zeit und Kosten, sondern auch die Qualität der Dokumentation wird durch Standardisierung und Qualitätsprüfung der Module optimiert. Ist der Baukasten mit den entsprechenden Informationen gefüllt, so lässt sich das Montagelayout in 3D automatisch generieren. Bei Bedarf kann die Konfiguration erweitert oder kundenspezifisch angepasst werden.

Unterstützt durchgängigen Produktentwicklungsprozess

Das Montagelayout ist zugleich die Grundlage für zahlreiche weitere Prozessschritte in der Fertigung und Montage der Schaltschranklösung, wie beispielsweise der virtuellen Schaltschrankverdrahtung inklusive Ader- und Kabellängenermittlung. Damit wird ein durchgängiger Produktentwicklungsprozess vom ersten Konzeptentwurf über das Hardware- und Technologie-Engineering bis in die Produktion unterstützt. Auch manuelle Fertigungsschritte können durch Erstellung von beispielsweise Bauteil- und Montagelisten, Bohrschablonen sowie Fertigungs- und Montagezeichnungen dann vollumfänglich automatisiert werden. Zudem werden die Ansteuerung von NC-gesteuerten Bearbeitungsmaschinen, Automaten für die Aderkonfektionierung, robotergestützte Technologien für die Klemmenbestückung oder eine automatisierte Betriebsmittelverdrahtung mit eingebunden.

Die Prozesskette in der Produktentwicklung wird dadurch nach eigenen Angaben signifikant optimiert. Das betrifft auch benachbarte Disziplinen wie die automatische Generierung von Angeboten. Gleichfalls profitiert die Konstruktion von dieser tiefen Integration: Mechanische Zeichnungen oder elektrotechnische Schaltpläne lassen sich per EEC systembasiert generieren - ebenso SPS-Programme. Durch die automatische Generierung von 3D-Montagelayouts wird der effiziente Prozess der Produktentwicklung auf Basis einer mechatronischen Konfiguration vervollständigt. Speziell für Unternehmen im Maschinenbau und im Schaltschrank- und Schaltanlagenbau sollen sich hiermit deutliche Einsparpotenziale erzielen lassen.

Eplan auf der Hannover-Messe 2014: Halle 7, Stand D18

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