Elektrische Antriebe
Mit Mechatronik exakte Bewegungen besser beherrschen

Ein Gastbeitrag von Tobias Wölk, Produktmanager Automatisierungstechnik & Aktive Bauelemente bei Reichelt Elektronik 6 min Lesedauer

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Maschinen als mechatronische Einheiten zu begreifen, ermöglicht Antriebstechnik, die schneller, exakter sowie energiesparender ist. Das erfordert aber eine veränderte Produktentwicklung. Reichelt Elektronik zeigt, wie eine Umkehr der Entwicklungsreihenfolgen die Modularität vereinfacht und die Effizienz steigert.

Die exakte und schnelle Bewegung bestimmt die Wirtschaftlichkeit von Maschinen. Ein mechatronisches Antriebssystem sorgt zudem für mehr Effizienz und Dynamik.(Bild:  © Industrial Arts - stock.adobe.com)
Die exakte und schnelle Bewegung bestimmt die Wirtschaftlichkeit von Maschinen. Ein mechatronisches Antriebssystem sorgt zudem für mehr Effizienz und Dynamik.
(Bild: © Industrial Arts - stock.adobe.com)

Für die Wirtschaftlichkeit von Maschinen und Anlagen, die für Produktion, Verpackung oder den Transport von Waren eingesetzt werden, spielen schnelle, exakte Bewegungen eine Hauptrolle. Die zwei im Folgenden beschriebenen Entwicklungen ermöglichen wesentliche Verbesserungen von Agilität, Genauigkeit und Energieeffizienz der Bewegungen. Dadurch können sie zu bedeutenden Produktinnovationen im Maschinenbau führen.

In der Vergangenheit wurden Maschinen oder Vorrichtungen als mechanische Gebilde begriffen, die es irgendwie zu bewegen galt. Das führte zu getrennten Entwicklungspfaden für Mechanik, Steuerungs- und Antriebstechnik sowie Sensorik und Software. Meist wurde zunächst die Mechanik definiert und oft gleich im Detail konstruiert. Erst danach erfolgten die Auswahl und die Auslegung der Antriebstechnik sowie die Konstruktion der Elektrotechnik, einschließlich der Hardware für die Ablauf-, Bewegungs- und Sicherheitssteuerung sowie die Visualisierung. Ganz zum Schluss entstanden – oft unter enormem Zeitdruck – die Programme, um das Ganze zum Leben zu erwecken.