Fluidpumpen Mit Modulbau zur Variantenvielfalt bei hydraulischen Regelpumpen
Bei hydraulischen Antrieben bietet der Modulbau die Möglichkeit, mit standardisierten Pumpenbaureihen das Anwendungsspektrum zu erweitern. Diese Erweiterung wird derzeit bei Regelpumpen für stationäre Maschinen vorangetrieben. Im mobilen Bereich ist die Baureihe bereits etabliert.
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Kostensenkende Standardisierung oder kundenfreundliche Ausdifferenzierung des Produktprogramms? Vor dieser Frage stehen viele Anbieter von Antriebssystemen. Wer standardisiert, spart zwar Kosten, reduziert jedoch die Vielfalt. Wer hingegen sein Programm immer mehr erweitert, kann zwar jedem Kunden das Passende bieten, jedoch um den Preis höherer Kosten und längerer Lieferzeiten.
Modularisierung der Antriebe erweitert Angebot und senkt Kosten
Linde Hydraulics hat einen Weg gefunden, das Angebot hochwertiger Antriebskomponenten stetig zu erweitern und dennoch zu standardisieren. Möglich ist das durch Modularisierung des Programms.
So wurde die vergangene Krise dazu genutzt, dieses Modulsystem noch auszubauen. Die Ergebnisse stehen jetzt zur Verfügung: zum Beispiel die Regelpumpe HPR 280 in der Ausführung HPR-02.
Größte Regelpumpe der Baureihe für stationäre Anwendungen geeignet
Zu den charakteristischen Eigenschaften der Pumpenbaureihe gehört ein Load-Sensing-Regler, der die Voraussetzung für optimale Leistungsausnutzung im LSC-System schafft. Die Pumpe ist kompakt gebaut, das einteilige Gehäuse hat eine hohe Steifigkeit, sämtliche Komponenten sind auf lange Lebensdauer trotz minimierten Wartungsaufwands ausgelegt. Die optionale Speicherumsteuerung SPU reduziert die Druckpulsationen und damit die Geräuschentwicklung der Offen-Kreis-Pumpe auf das Geräuschniveau einer Pumpe im geschlossenen Kreislauf.
Die Baureihe, die bislang in sechs Baugrößen mit Hubvolumina von 55 bis 210 cm3 pro Umdrehung am Markt eingeführt wurde, steht damit in einer noch größeren Version mit 280 cm3 pro Umdrehung zur Verfügung (Bild 1). Genau wie die Ausführung mit 105 cm3 eignet sie sich für stationäre Industrieanwendungen.
Pumpe für stationäre Industrieanwendungen stellt Wellenverbindung über Passfeder her
Die Unterschiede zur Pumpe für mobile Arbeitsmaschinen zeigen sich in einigen konstruktiven Details von der Variante. Bei der stationären Version wird zum Beispiel die Wellenverbindung über eine Passfeder hergestellt, die Zentrierung erfolgt nach Industriestandard ISO 3019-2 und in das Gehäuse sind Entlüftungsbohrungen eingebracht, die einen senkrechten Einbau der Pumpe ermöglichen.
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