Mit über 4500 Besuchern aus 55 Ländern, 65 ausgestellten Maschinen, davon 40 Neuvorstellungen, ist DN Solutions eine erfolgreiche 14. DN Solutions International Machine Tool Fair (DIMF) gelungen.
Die 14. DN Solutions International Machine Tool Fair (DIMF) feierte mit über 4500 Besuchern und 40 Neuvorstellungen ein erfolgreiches Post-Corona-Comeback.
(Bild: VCG)
Für DN Solutions, ehemals Doosan Machinetools, hat ein neues Zeitalter begonnen. Nicht nur der Name hat sich geändert, sondern auch die Ambitionen: ein Platz unter den weltweiten Top 3 für technologische Fertigungslösungen soll es werden, nachdem man bereits 2018 das Ranking für weltweit verkaufte Maschinen-Stückzahlen angeführt hat. Gelingen soll das, indem man zukünftig nicht nur die Maschinen zur Fertigung von Komponenten der Automobil-, Aerospace- oder Medizintechnik, sondern komplette Projektlösungen direkt aus eigener Entwicklung in Korea, oder in Kooperation mit lokalen Zulieferern anbietet.
Um diese Ziele zu erreichen, hat man intensiv den Ausbau sowohl von Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten in der Koreanischen Zentrale, als auch von lokalen Technologiezentren in den wichtigsten Übersee-Märkten vorangetrieben. Seit 2021 ist die Nachfrage nach Produktionsmaschinen explosionsartig gestiegen, wodurch DN Solutions im vergangenen Jahr einen neuen Umsatzrekord verzeichnen konnte.
Nachdem die letzten beiden Hausmessen digital umgesetzt wurden, fand die 14. DIMF ( DN Solutions International Machinetool Fair ) vom 5. Juni bis 8. Juni wieder vor Ort in Südkorea statt. Mehr als 4500 Besucher und Partner aus 55 Ländern trafen sich sowohl auf der BEXCO, dem Busan Exhibition & Convention Center, als auch im DN Solutions-Werk Seongju in Changwon. Unter den insgesamt 64 ausgestellten Maschinen, waren 40 Neumodelle, ausgestattet mit der neuesten Technologie von DN Solutions. Thematischer Fokus lag dabei auf Automation, Smart & AI Machining, DX (Digital Transformation) und Lösungen zur Energieeffizienz-Steigerung, um sich den Herausforderungen der sich verändernden Fertigungsumgebungen anzupassen und den Kundennutzen zu erhöhen. Der Einsatz von Industrierobotern, Cobots und AMR sichert dabei nicht nur die Unterstützung des Bedienpersonals, sondern auch die Produktions-Maximierung in sogenannten „unbemannten Schichten“. Smart & AI Machining stellt die Basis der intelligenten Produktion und hebt die technischen Funktionalitäten hervor, die dafür notwendig sind. DX (Digital Transformation) zielt darauf ab, die Produktivität in der Fertigung bei verschiedensten Kundenanforderungen zu erhöhen, indem die Grenzen zwischen virtuellen und realen Maschinen verschmelzen und schon vor der Bearbeitung des ersten Werkstücks komplexe Produktionsanalysen ausgewertet und zur Optimierung von Prozessen herangezogen werden können.
Gezeigt wurden u. a. die nächste Generation der meistverkauften Maschinen-Modelle, darunter die Puma DNT-Drehzentren und die DNM-Bearbeitungszentren. Die Puma DNT 2100/2600 ist ein neues Standard-Drehzentrum, das im Vergleich zu seinen Vorgängermodellen über einen verbesserten Bedienerkomfort und eine erweiterte Einstellbarkeit des Bedienfelds verfügt. Darüber hinaus verfügen die Maschinen über ein erhöhtes Spindeldrehmoment, einen größeren Bearbeitungsdurchmesser, sowie ein größeres Sichtfenster in den Bearbeitungsraum. Die 4. Generation der DNM-Serie wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen mit einem erhöhten Eilgang zur Produktivitätssteigerung und einer intelligenten Wärmekompensation ausgestattet. Das Fassungsvermögen des Kühlmitteltanks wurde vergrößert, das Spänehandling verbessert und ein 15-Zoll-Monitor mit Touchpanel im Standard eingesetzt.
Zudem wurden die neuen Modelle der Langdreherbaureihe „ST“ ( für die Serienproduktion von Kleinstteilen ), der Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschine „SVM“ ( für speziell die Bearbeitung von Werkstücken aus Aluminiumguss ) und mit der VC4000D-2SP ein hochproduktives vertikales Bearbeitungszentrum mit 2 Spindeln und integriertem Palettenwechsler gezeigt. Die technisch überarbeiteten Horizontal-Bearbeitungszentren HC400/500 wurden mit Blick auf die Neuausrichtung der Kundenzielgruppe sowohl mit höheren Vorschüben, als auch mit einer standardisierten Automatisierungsschnittstelle für eine einfachere Integration in Kundennetzwerke ausgestattet.
Das Werk in Seongju, der zweite Ausstellungsort der DIMF, wurde mit einer Produktionsinfrastruktur ausgestattet, die für großformatige Werkzeugmaschinenmodelle für Branchen wie die Öl-, Gas- und Luftfahrtindustrie optimiert ist. Ausgestellt wurden Großmaschinen für die Bearbeitung großer Teile, darunter das vertikale Drehzentrum mit Stößel, das für die Luft- und Raumfahrtindustrie optimiert ist, die Mehrzweck-Brückenfräse für Anwendungen wie die Bearbeitung von Formen und ein Bearbeitungszentrum für spezielle Anwendungen, bei denen die Reibrührschweißtechnik zum Einsatz kommt.
(Bild: DN Solutions)
Für alle horizontalen Fräsmaschinen wurden platzsparende Automationslösungen vorgestellt, darunter das modulare Single-Machine-basierte RPS-System und das bis auf 72 Paletten erweiterbare lineare LPS-System mit der Anschlussmöglichkeit von bis zu 3 Werkzeugmaschinen. Die Automatisierungen basieren auf dem firmeneigenen Easy-Operation-System, das eine einfache Überwachung des Systemstatus und eine benutzerfreundliche Bedienung ermöglicht.
Ein Highlight auf der DIMF 2023 war zudem die DVF-Serie aus der 5-Achs-Produktlinie. Die Serie gibt es bis zu einer Tischgröße von Ø 800 Millimetern und mit optionaler Drehfunktion der C-Achse. Als weitere Besonderheit wurde die DVF8000T in der AML-Version als Hybridmaschine gezeigt, um die Linie auch dahingehend abzurunden.
Ausblick auf die EMO Hannover 2023
Auch auf der kommenden EMO in Hannover werden Highlights aus den Bereichen Automation, Maschinenlösungen und Digitaler Zwilling gezeigt. Darunter u. a. der wirtschaftliche Einsatz von Cobots im Zusammenhang mit einer Standard-Drehmaschine. Auf der Puma TT wird beispielsweise gezeigt, wie DN Solutions Automatisierungslösungen in die Maschinenumhausung integriert, während auf der TW-Serie die Automatisierung mittels eines Portalladers gezeigt wird. Auch der Digitale Zwilling wird thematisiert. Gezeigt wird u. a. wie Kunden den Betriebszustand und die Produktivität ihrer Fabriken in Echtzeit überwachen können und wie sie daraus Strategien zur Effizienzsteigerung ableiten können.
Stand: 08.12.2025
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