Porträt
Mit Pflegerobotern Fachkräftemangel begegnen

Von Esther Niederhammer 4 min Lesedauer

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Roboter waren lange auf die Industrie begrenzt. Doch wegen des Fachkräftemangels erhalten nun Roboter für die Pflege eine besondere Aufmerksamkeit, auch weil die Aufgaben dort hochkomplex sind.

Pflegeroboter werden erst überzeugen, wenn sie komplexe Tätigkeiten oder Routinearbeiten übernehmen können, die bei Überlastung schnell zu Fehlern führen.(Bild:  ©M.Dörr & M.Frommherz - stock.adobe.com)
Pflegeroboter werden erst überzeugen, wenn sie komplexe Tätigkeiten oder Routinearbeiten übernehmen können, die bei Überlastung schnell zu Fehlern führen.
(Bild: ©M.Dörr & M.Frommherz - stock.adobe.com)

Ein Leben mit hoch entwickelter Technik ist selbstverständlicher als eine Wanderung durch den Wald. Wir befragen Siri, Alexa, Cortana oder den Google-Assistenten nach dem Weg zum nächsten Baumarkt oder geben eine Onlinebestellung auf. Auch Montage- und Transportroboter gehören zum Arbeitsalltag, smarte Haushaltsgeräte nehmen zu und autonom fahrende Autos sind angekündigt.

Der nächste logische Schritt ist die Künstliche Intelligenz (KI). Von ihr versprechen sich Forscher mehr Effizienz, gleichzeitig Entlastung und Unterstützung für vorhandene Fachkräfte, die demografisch bedingt immer knapper werden. Für die Umsetzung der KI-Strategie stehen laut Aussage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bis 2025 drei Mrd. Euro bereit, unter anderem für Pilotprojekte in der Pflegebranche. Denn es gibt immer weniger Menschen, die sich um die steigende Anzahl der Hochaltrigen und Pflegebedürftigen kümmern können.