Schweißen mal anders Mit Reiben und Drücken verschiedene Werkstoffe stabil verschweißen

Quelle: Pressemitteilung von Klaus Kaiser 6 min Lesedauer

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Das Reibschweißen, wie es die Klaus Raiser GmbH propagiert, fügt komplexe Bauteile, wie Lkw-Achsen oder Getriebewellen, auch bei Paarungen verschiedener Werkstoffe.

Reibschweißen – eine heiße Sache fürs günstige Fügen! Denn im Gegensatz zu anderen Fügeverfahren werden beim Reibschweißen auch komplexe Werkstücke nur durch Reibung und Druck sicher verbunden. Das klappt auch bei Kupfer-Stahl- oder Stahl-Aluminium-Paarungen.(Bild:  Klaus Raiser)
Reibschweißen – eine heiße Sache fürs günstige Fügen! Denn im Gegensatz zu anderen Fügeverfahren werden beim Reibschweißen auch komplexe Werkstücke nur durch Reibung und Druck sicher verbunden. Das klappt auch bei Kupfer-Stahl- oder Stahl-Aluminium-Paarungen.
(Bild: Klaus Raiser)

Komplexe Bauteile aus verschiedenen Werkstoffen miteinander zu verbinden, ist in der Regel aufwendig und führt oft nicht zur nötigen Qualität, sagen die Experten von Klaus Raiser. Doch das muss nicht so sein, denn das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Eberdingen (Hochdorf) hat sich unter anderem auf das Reibschweißen und den Bau von Reibschweißmaschinen spezialisiert. Diese alternative Verbindungstechnik ermöglicht es nämlich, zahlreiche Werkstoffe mit geringem Energieaufwand günstig und prozesssicher miteinander zu verschweißen. Das sei etwas, was man mit herkömmlichen Schweißverfahren nicht erreiche. Man erhält, wie es weiter heißt, auch eine hervorragende Qualität des Schweißgefüges, was unter anderem auf die extrem stabile Vollverschweißung zurückzuführen sei. Das Reibschweißen ist außerdem eine der günstigsten Verbindungsmöglichkeiten für komplexe Bauteile, betont das Unternehmen. Das wüssten viele nicht.

Reibschweißen vermeidet viele Probleme üblicher Fertigungsverfahren

Der Grund ist, dass komplexe Werkstücke häufig durch Urformen, Umformen oder zerspanende Verfahren gefertigt werden, was aufgrund mehrerer Bearbeitungsschritte ein relativ teurer und zeitraubender Weg ist, um zum gewünschten Bauteil zu kommen. Außerdem gibt es bei der mechanischen Bearbeitung, also bei der Zerspanung aus dem Vollen, einen hohen Materialverlust. Das alles vermeide man mit dem Reibschweißen. Profitieren könnten so Anwender aus der Medizintechnik – etwa bei der Fertigung von Hüftgelenkprothesen, aus der Automobilbranche sowie aus dem Maschinen- und Stahlbau, um nur einige zu nennen.

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Reibschweißen braucht keine zusätzliche Energie

Der Unternehmensgründer Klaus Raiser erkannte bereits Anfang der 1970er Jahre das Potenzial des Reibschweißens und setzte sich zum Ziel, die vielfältigen Möglichkeiten, die dieses Schweißverfahren mit sich bringt, industriell nutzbar zu machen. Damit lag er richtig. Und nach jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung und dem Aufbau großer Fertigungskapazitäten gehören die Baden-Württemberger Reibschweißexperten heute zu den größten Betrieben für das Lohnreibschweißen in Deutschland. Außerdem bauen sie eben auch selbst solche Anlagen, was sich von der Einzelmaschine bis zur automatisierten Fertigungszelle, abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen, erstreckt.

Die größte Reibschweißmaschine hat zum Beispiel eine maximale Stauchkraft von 1.250 Kilonewton und kann Bauteile mit einer Länge auf deren stehenden Seite bis 6 Meter bearbeiten. Die umfassenden Serviceleistungen reichen von Entwicklung der Fügezonengeometrie und der Fertigung der Schweißkonstruktionen über die Übernahme aller erforderlichen Vor- und Nachbereitungen und die Herstellung einbaufertiger Komponenten bis hin zum klassischen Maschinenbau. Alles komme komplett aus einer Hand. Natürlich gibt es dort auch moderne Prüfsysteme, die die Bauteilqualität überwachen und absichern.

Dr. Elmar Raiser, heute Geschäftsführer der Klaus Raiser GmbH & Co. KG, erklärt die Kernkompetenz des Unternehmens: „Beim Reibschweißen ist der Schlüssel zum Erfolg lediglich eine Kombination aus Reibung und Druck.“ Das bedeutet, wie Raiser weiter ausführt, dass keine zusätzliche Energie, beispielsweise in Form von Strom, zugeführt werden muss. Die Reibbewegung reiche aus, um die Materialien miteinander verschmelzen zu lassen. Vor allem das hochproduktive Rotationsreibschweißen, eine spezielle Art des Reibschweißens, rentiere sich besonders.

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