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Erster Ansprechpartner zur Problemlösung war in diesem Fall die Hoffmann Nürnberg GmbH als A-Lieferant für Werkzeuge. Mit spezialisierten eBusiness-Beratern ist die Hoffmann Group in der Lage seinen Kunden auf Basis von verschiedenen Lösungsansätzen die passende Werkzeugorganisation anzubieten. Aus Kostengründung und aufgrund der großen Werkzeugvielfalt bei Einzel- und Komplettwerkzeugen kamen elektronische Ausgabeschränke, die den Werkzeugbestand automatisch verwalten und überwachen nicht in Betracht. „Zudem hätten wir, salopp gesagt, eine eigene Halle für die Schränke gebraucht“, ergänzt Bode.
Werkzeugverwaltung ist jetzt zentral in der Fertigung positioniert
Daher entschied man sich bei SMK für die datenbankgestützte Werkzeugverwaltung EVO Tools basic des schwäbischen Softwareherstellers EVO Informationssysteme GmbH in der Hoffmann-Edition. „Die Softwarelösung sollte uns die Möglichkeit geben, die Werkzeugverwaltung zentral in der Fertigung zu positionieren und zu organisieren.“ schildert Bode die Zielsetzung für eine softwaregestützte Werkzeugverwaltung. Überzeugt hat den Produktionsverantwortlichen vor allem die Flexibilität, die Erweiterungsmöglichkeiten und die Schnelligkeit bei der Lagerbuchung von Werkzeugen. Nicht zuletzt hat auch der günstige Preis von 495 Euro für eine Lizenz bei der Kosten-Nutzenbetrachtung eine Rolle gespielt.
Nach der Bestellung der Werkzeugverwaltung übernahmen die eBusiness-Experten von Hoffmann die gesamte Einrichtung und Anwenderbetreuung beim Kunden. Die Softwareinstallation der Werkzeugverwaltung im Firmennetzwerk erfolgt als Client-Server-Lösung auf einem zentralen Server und zwei PC-Arbeitsplätzen. Der für SMK zuständige eBusiness-Berater Ernst Nixel übernahm die Einweisung der betreffenden Mitarbeiter und des Werkstattleiters. Schwerpunkte waren der Import und die Pflege der Werkzeugdaten, sowie die Basiskonfiguration für die Werkzeugausgabe.
Rund 260 Werkzeuge wurden ins System eingelesen
Mit dem in der Software enthaltenen Werkzeugstammdatenimport konnten innerhalb kürzester Zeit rund 260 Werkzeuge von unterschiedlichen Lieferanten ins System einlesen. Bereits nach wenigen Stunden Unterweisung war man bei SMK in der Lage die Software effektiv zu nutzen, um die aktuellen Lagerbestände aufzunehmen und erste Werkzeugentnahmen durchzuführen. Zur Lagerung von Wendeschneidplatten und anderen Zerspanungswerkzeugen nutzt SMK Röhrsdorf nun Werkzeugschränke, sodass alle Werkzeuge zentral organisiert sind.
Durch die in der Software enthaltene Funktion der Materialdisposition werden fehlende und ausgehende Werkzeuge sofort zuverlässig erkannt. Somit ist sichergestellt, dass Nachbestellungen von Werkzeugen nur dann veranlasst werden, wenn deren Lagerbestand einen gewissen Grenzwert erreicht hat. Die Eingangsrechnungen von Werkzeuglieferanten werden dabei weiterhin in der Finanzbuchhaltung erfasst, um damit auch den Zahlungsverkehr der Rechnungen abzuwickeln.
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