Teilereinigung Mit Topladern bleibt die Teilereinigung beweglich
In der Teilereinigung stehen Toplader nicht nur für Mobilität und Flexibilität, sie halten auch Schritt mit den steigenden Sauberkeitsforderungen in Produktion und Instandhaltung. Die Basis für eine moderne Teilereinigung hat zum Beispiel der Hersteller Sporer Maschinenbau mit einer teilespezifischen Ausstattung und hohen Anlagenzuverlässigkeit geschaffen.
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In der Teilereinigung steigt die Nachfrage nach Spezialanlagen. Dazu ist Sondermaschinenbau erforderlich. Diese extrem kundenspezifischen Anlagen werden von der Sporer Maschinenbau GmbH, Oelsnitz bei Plauen, als Einzelstücke oder Kleinserien hergestellt. So sind die Schrägtrommel- und Durchlaufwaschanlagen des sächsischen Herstellers die Ergebnisse reiner Kundenspezifikationen.
Spezialanlagen in der Teilereinigung immer mehr gefragt
Etwas anders sieht es dagegen bei den Frontladern aus. Für sie werden von Sporer Maschinenbau größere Produktionskapazitäten vorgehalten. Das ist auch bei der Hub-Tauchanlage Superwave mit integrierter Oberflächenentölung der Fall, die der Hersteller vor kurzem auf den Markt brachte.
Im Gegensatz dazu werden Toplader am Standort Oelsnitz in Großserien hergestellt. Sie belegen dort einen erheblichen Teil der Anlagenproduktion. Das setzt eine Standardisierung in der Anlagenkonzeption voraus. Dennoch sieht man bei Sporer Maschinenbau Toplader nicht als einfach reproduzierbare Standardanlagen.
So hat der Hersteller serienmäßig vier Baugrößen im Programm: für 550, 730, 900 und 1100 mm Korbdurchmesser. Dazu kommt eine große optionale Ausstattung, die für sämtliche Vorgänge spezifische Anlagenkomponenten bereithält: von der Anlagenbeschickung bis zur Badpflege.
Toplader decken breites Spektrum der Teilereinigung ab
Daher decken Toplader ein breites Anwendungsspektrum ab, wie anhand der Sporer-Baureihe TRL deutlich wird: Sie kommt vor allem dort zur Anwendung, wo effektive und kostengünstige Reinigung von Teilen jeglicher Art notwendig ist.
Die Hauptanwendungsbereiche von Topladern sind die Instandhaltung und Zwischenreinigung in der Produktion. Dort kommt außer der Mobilität der Anlagen auch die einfache Abscheidesystematik zum Tragen, insbesondere beim Entfernen von Öl- oder Fettrückständen. Sie werden im Spritzverfahren von den Teilen gewaschen.
Dazu rüstet man bei Sporer Maschinenbau die Toplader im oberen Bereich mit Düsenrohren aus. Die Düsenbohrungen sind dabei in die zwei seitlich im Winkel angeordneten Rohrarme eingearbeitet. Dadurch sind nach Angaben des Herstellers die Voraussetzungen geschaffen, um ein sehr gutes Reinigungsergebnis zu erzielen. Zusätzlich befinden sich im unteren Anlagenbereich Rohre mit Flachstrahldüsen.
Düsensysteme und Badpflege optimieren Ergebnis der Teilereinigung
Das Reinigungsergebnis wird einerseits durch spezifische Abstimmung der Düsensysteme optimiert. Andererseits trägt die Badpflege erheblich zur Sauberkeit bei. Sie umfasst bei den Topladern von Sporer Maschinenbau eine Grob- und Feinschmutzfilterung. Damit wird – so der Hersteller – eine gute Badpflege erreicht.
Reicht sie dennoch nicht aus, lassen sich für weitere Pflegemaßnahmen Ölskimmer oder -separatoren, Partikelbeutelfilter oder eine Vollstromfilterung in den Kreislauf der wässrigen Waschflüssigkeit integrieren, der in der Regel von Pumpen mit 2,5 bar Förderdruck in Gang gehalten wird. Eine zusätzliche Badpflege ist immer häufiger erforderlich, denn die Anforderungen an die Reinigung steigen. Das stellt man bei Sporer Maschinenbau sowohl in der Produktion als auch in der Instandhaltung fest.
Zusätzliche Badpflege immer häufiger erforderlich
Daher hat der Hersteller den Toplader TRA konzipiert. Er ist serienmäßig mit einer Vollstromfilterung ausgestattet. Außerdem wurde ein Spülprozess integriert, weshalb dieser Toplader als Zwei-Tank-Anlage ausgelegt ist – mit getrennter Kreislaufführung für die Wasch- und Spülflüssigkeit. Darüber hinaus kann ein einfaches Abblasen nachgeschaltet werden. So zeigt Sporer Maschinenbau, dass nun auch mit einer kleineren, mobilen und kostengünstigeren Anlage die Reinigung mit zwei Prozessen ermöglicht und damit das Reinigungsergebnis verbessert wird.
Die Basis für solche Anlagenentwicklungen bleibt deren Zuverlässigkeit. Daraus folgt für den Hersteller: Die beste Reinigungsanlage störe den Produktionsprozess nicht. Daher setzt man bei Sporer Maschinenbau auf robuste Bauweise, hohe Verarbeitungs- und Materialqualität.
So werden am Standort Oelsnitz die dickwandigen Waschbehälter, -körbe und Düsenrohre der Toplader aus Edelstahl gefertigt, und die Pumpen mit Gleitringdichtungen aus einem hochwertigen Werkstoff (SiC/SiC/Kalrez) ausgestattet. Dieser Standard wurde bei allen Topladern des Herstellers eingeführt. Dadurch seien sie alles andere als „Reinigungsanlagen von der Stange“, heißt es. MM
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