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Auch wenn diese Programme den Ingenieur erheblich dabei unterstützen, eine möglichst gute Lösung für seine Aufgabenstellung zu finden, sie sollen und können ihn nicht ersetzen. Ganz im Gegenteil ist ingenieursmäßiges Denken die Grundvoraussetzung für die optimale Ausnutzung der gebotenen Möglichkeiten.
Projekt zur Simulation von LRI-Verfahren
ESI bietet Lösungen für unterschiedliche Liquid Composite Moulding-Verfahren (RTM, VARTM, VARI) sowie für das Umformen von thermoplastischen Halbzeugen. Im Rahmen eines europäischen Projekts wird zudem daran gearbeitet, zusätzlichen Code für die Simulation von LRI-Verfahren (Liquid Resin Infusion) in PAM-RTM zu integrieren. Auch bei der Erzeugung von Halbzeugen verfolgt man die Entwicklung neuer Technologien und Erweiterungen (Flechten, Vernähen einzelner Matten, Einbringen lokaler Verstärkungen), um sie Anwendern möglichst schnell verfügbar zu machen, sofern dies nicht bereits erfolgt ist.
Numerische Simulationstechniken sind heute unverzichtbar für die Entwicklung komplexer Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen. Zum einen können ohne physische Prototypen die erforderlichen mechanischen Eigenschaften und der Strukturaufbau genau auf den spezifischen Einsatz abgestimmt werden, zum anderen kann der Herstellungsprozess bereits in einer frühen Entwicklungsphase mit einbezogen werden, um die Machbarkeit von Konzepten zu überprüfen.
* Dr. Anthony Pickett ist Scientific Director bei der ESI GmbH in 65760 Eschborn, Ulrich Feldhaus ist freier Autor
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