Joachim Richter Systeme und Maschinen Mobiles Markiergerät mit neuer Steuerung für zuverlässiges Kennzeichnen
Der Kennzeichnungsspezialist Richter zeigt einen kompakten Datamatrix-Markierer für den Betrieb an Montagearbeitsplätzen oder innerhalb einer Fertigungslinie. Eine neue Steuerung, die mit allen Markiergeräten des Herstellers kombinierbar ist, setze zudem Maßstäbe bei der Integration und Bedienung der Geräte.
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Für dauerhafte Markierungen auf Metallen werden Nadelprägemaschinen auf breiter Basis in der Produktion eingesetzt. Die Herausforderung für die Anbieter liegt hier vor allem in der Produktion robuster und schneller Maschinen, die einfach ansteuerbar und in Fertigungslinien integrierbar sind. Der Kennzeichnungsspezialist und Sondermaschinenbauer Richter Systeme und Maschinen bietet nach eigenen Angaben für diese Aufgaben eine komplette Serie von CNC-Nadelprägemaschinen an, welche dauerhafte und gut lesbare Markierungen ausführen und einfach in Fertigungsabläufe integrierbar sind.
Trotz dieser Vielfalt stationär arbeitender Geräte gibt es Anforderungen, die sich damit nicht erfüllen lassen. Die Lösung: Das mobile Markiergerät DMM 20. Es wurde speziell für den flexiblen Einsatz an einem Montagearbeitsplatz oder in einer Fertigungslinie konzipiert und kann per Hand bedient werden. Alternativ ist auch der Betrieb mit einem Roboter möglich. Zu markierende Objekte können beim Einsatz des DMM 20 beliebig ausgerichtet werden. Beschriftungen wie beispielsweise ein Datamatrix-Code, ein Prüfkennzeichen oder Datumsangaben können damit laut Hersteller einfach, auch an schwer zugänglichen Stellen, aufgebracht werden.
Markierung erfolgt per Punktmatrix-Schrift
Die Verfahrgeschwindigkeit beträgt 400 mm/s. Das Beschriftungsfeld weist eine Größe von 20 mm × 20 mm auf, die Schrifthöhe beziehungsweise -breite lässt sich individuell einstellen. Markiert wird per Punktmatrix-Schrift, der Antrieb erfolgt pneumatisch mit 6 bar. Genügend Bewegungsspielraum sei für den Anwender garantiert, denn die Datenkabellänge für das Gerät könne bis 20 m betragen, heißt es.
Um die Bedienung des DMM 20 zu vereinfachen, haben die Techniker von Richter eine neue Steuerung entwickelt. Diese sei nicht nur kompatibel zu allen Markiergeräten des Herstellers, sie setze auch technologisch neue Maßstäbe und mache zusätzliche, externe PC oder Laptops überflüssig. Die Anbindung der Steuerung an die Produktionslinie beziehungsweise Firmen-IT erfolgt per Ethernet, Profibus, USB, RS232, digitale I/O oder CAN-Bus Devicenet. Schnittstellen sind zu SQL-Datenbanken sowie dem ERP-System SAP verfügbar.
Programmierung mittels Touch Screen oder Tastatur und Monitor
Programmiert wird das Gerät wahlweise per Touch Screen oder über eine angeschlossene Tastatur und Monitor. Um das Einrichten der Markierer zu vereinfachen und zu beschleunigen erfolgen Eingaben über eine Content-bezogene Softkey-Belegung. Neue Beschriftungstexte lassen sich per grafischem Grundraster eingeben und Beschriftungsparameter hinterlegen.
Joachim Richter Systeme und Maschinen auf der Motek 2007: Halle 1, Stand 1340
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