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Warum Zoos nicht ohne Edelstahl können

Ein Gastbeitrag von Ursula Herrling-Tusch 5 min Lesedauer

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Als Zentren für Artenschutz und Forschung leisten Zoos einen riesigen Beitrag. Der Artikel zeigt, wie wissenschaftlich geführte Tierparks und moderner Edelstahl Tierwohl auf Top-Niveau sichern.

Weltweit sind beispielsweise Freiluftgehege für Primaten und Affen oftmals aus Seilnetzen aus Edelstahl geformt.(Bild:  Carl Stahl ARC)
Weltweit sind beispielsweise Freiluftgehege für Primaten und Affen oftmals aus Seilnetzen aus Edelstahl geformt.
(Bild: Carl Stahl ARC)

Zoos sind wahre Besuchermagneten: Rund 20 Millionen Menschen (Quelle: Statista) besuchten im Jahr 2024 einen Zoo in Deutschland. Die hohe gesellschaftliche Akzeptanz der Bevölkerung beruht vor allem auf strengen Tierschutzstandards. So befürworten laut einer Umfrage des Instituts Forsa rund 80 Prozent der Deutschen Zoos, während lediglich etwa zwölf Prozent die Haltung von Wildtieren kritisch sehen.

Das Bundesnaturschutzgesetz und die Zoorichtlinie der Europäischen Union machen Tiergärten verbindliche Vorgaben für artgerechte Haltung, Schutz bedrohter Arten, Forschung und Bildungsarbeit. Darüber hinaus überprüfen Verbände und Organisationen wie die Association of Zoos and Aquariums (AZA), die Global Humans Society oder der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) anhand strenger Richtlinien die Einhaltung der Standards in Tier- und Artenschutz, Pflege und Haltung. Wissenschaftlich geführte Einrichtungen arbeiten zudem eng mit Partnern wie der Weltnaturschutzunion (IUCN) und dem WWF Deutschland zusammen. Die strengen Akkreditierungsverfahren sichern ein konstant hohes Niveau der Zoos, die sich diesen Überprüfungen regelmäßig unterziehen.