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Einen besonderen Vorteil bietet ein Verriegelungsmechanismus, der sowohl in einer pneumatisch als auch in einer elektrische betätigten Variante verfügbar ist. Beide Varianten sind in der Lage, ein und dasselbe Werkzeug zu kuppeln.
Elektrischer Antrieb ersetzt Druckluftanlagen
Lösungen, weg von der Nutzung von sehr teurer Energie in Form von Druckluft und hin zu rein elektrisch betriebenen Anlagen, sind damit machbar. Aufgrund der Modularität ist das von Stäubli entwickelte System auf Marktveränderungen hinsichtlich neuer Techniken auf einfachste Weise erweiterbar. Module sind für die verschiedensten Anforderungen verfügbar und jederzeit auch nachträglich austausch- oder integrierbar.
Als einziger Anbieter weltweit entwickelt Stäubli alle Komponenten für Werkzeugwechselsysteme – Druckluft-, Fluid- oder Elektrokomponenten – in Eigenregie. Die weltweit unterschiedlichen Umgebungsbedingungen verlangen ein Höchstmaß an Qualität und anwendungsspezifischem Know-how, um zuverlässige Funktionen zu gewährleisten.
So stehen Druckluft- und Flüssigkeitskupplungen für Werkzeugwechselsysteme in den Nennweiten 8 und 12 mm zur Verfügung. Sie müssen möglichst leckagefrei sein und den Durchflusswiderstand bei maximalem Durchsatz so gering wie möglich halten.
Kupplungen für Werkzeugwechselsysteme auf niedrige Betriebskosten ausgelegt
Damit ergibt sich der Vorteil der deutlich niedrigeren Betriebskosten, zum Beispiel bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, aber auch beim Energieverlust aufgrund von Leckagen. Während eines Lebenszyklus übersteigen sie oft deutlich die Anschaffungskosten. Ein Entwicklungsziel ist daher die Optimierung der Herstellungs- und Betriebsfaktoren, auch unter dem Aspekt der Folgekosten.
Je besser Elektrostecker kontaktieren, umso geringer sind deren Übergangswiderstände und die dadurch entstehenden Störungen oder Verlustleistungen aufgrund von Wärmeentwicklung. Dies hat die Stäubli-Tochter Multicontact mit dem patentierten Lamellenprinzip Multilam perfektioniert. Über 1 Mio. Steckzyklen sind für diese Kontakte, die Leistungen bis 200 A bei 690 V übertragen, keine besondere Herausforderung.
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