Werkzeugspanner-Premiere

Modulares Röhm-System bietet günstige Maßkonfektion für die Spindel

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Ein Werkzeugspanner muss nicht aus einem Stück sein!

Trotz indviduell konturierter Spindeln sind nicht alle Maße eines Werkzeugspanners individuell. Das System der Maschinenbaunormen sorgt dafür, dass vieles immer wiederkehrt. Es war diese Erfahrung aus der eigenen Herstellpraxis, die Röhm, wie die Experten hier erklären, veranlasste einen Werkzeugspanner zu konstruieren, der modular aufgebaut ist. So konnten man Standards und Extras voneinander trennen. Die Standards werden effizient vorgefertigt und dann zusammen mit den Extras zum individuellen Endprodukt montiert – zum HSK-Flex. Die Spanneinheit des Werkzeugspanners gliedert sich dabei in drei Module, die physisch voneinander getrennt und in ihrem Innern entweder 1-kanalig oder 2-kanalig präpariert sind:

  • eine stets gleichbleibend lange Spanneinheit;
  • eine individuell zuschneidbare Zugstangenverlägerung;
  • einen Führungskolben in diversen maschinentypischen Standardformen (oder auch kundenspezifisch).

Naheliegend ist die Frage, ob ein System, das aus einzelnen Modulen gefertigt wird, tatsächlich die gleiche mechanische Festigkeit und Wuchtgüte erreichen kann wie ein klassisch aus einem Stück. Es kann, wie Röhm verspricht.

Bildergalerie

Den neuen Röhm-Werkzeugspanner gibt`s in drei Versionen

Mit steigender Maschinendrehzahl wachsen aber die Anforderungen an den Rundlauf des Systems – also an die Wuchtgüte. Mit konstruktiven Details, vor allem bei der Spanneinheit, trage Röhm diesen Anforderungen Rechnung und bietet den HSK-Flex in drei auf die Maximaldrehzahl abgestimmten Versionen an. Diese heißen Allround, Performance und Precision.

Sämtliche Modulverbindungen werden beim HSK-Flex in einer Präzisionspassung ausgeführt, die durch Gewindestifte gesichert und zusätzlich verklebt wird, erklärt Röhm. Betriebsversuche haben gezeigt, dass der HSK-Flex anderen Werkzeugspannern in puncto Festigkeit und Rundlauf Paroli bieten könne. Auch im Kostenvergleich schneide der HSK-Flex-Werkzeugspanner gut ab – wenn nicht sogar besser als konventionelle, merken die Sontheimer an.

Modularer Werkzeugspanner ist rund 30 Prozent kürzer

Aber war da nicht von einem Längenproblem bei der Spanneinheit die Rede? Und nun kommt sogar noch eine Zugstangenverlängerung hinzu! Doch das ist schnell geklärt, denn die Spanneinheit beim HSK-Flex ist eigentlich nicht gleich lang, sondern eher gleich kurz, betont Röhm. Eine Konstruktion, bei der die Schraubentellerfedern durch kraftvolle und ermüdungsresistente Tellerfederpakete ersetzt werden sorgt bei ihm für eine Bauweise, die im Vergleich zu üblichen Spannern im Idealfall um rund 30 Prozent kürzer ist. Das schafft Platz für die Zugstangenverlängerung. Trotzdem kann auch der gesamte HSK-Flex kürzer ausfallen als konventionelle Werkzeugspanner, betont der Hersteller.

Ein besonderer HSK-Spannsatz gehört dazu

Das Ganze funktioniert allerdings nur, weil auch der Spannsatz des HSK-Flex besonders ist. Denn verglichen mit anderen Systemen, fällt er durch eine höhere Kraftübersetzung auf (1:5 statt 1:3,5). So erzeugt er mit einem Drittel weniger Federkraft die gleiche Spindeleinzugskraft, erklärt Röhm. Darüber hinaus sei der Spannsatz besonders anwenderfreundlich konstruiert, denn wegen seiner ungewöhnlich kurzen Bauweise sei weniger Bearbeitung am Spindelrotor nötig, um den Werkzeugspanner an ihn anzupassen. Auch kommt der Spannsatz beim Werkzeugwechsel kaum mit der Spindel in Berührung. Er verursacht also keinen kostspieligen Verschleiß an ihr. Zudem hat Röhm einen patentierten Clip-Ring zum Halten der Spannzangensegmente entwickelt, der den Spannsatzwechsel von einem Geduldsspiel in einen sekundenschnellen Klickvorgang verwandelt. Mit dem HSK-Flex genieße man also auch einen besonders hochwertigen HSK-Spannsatz.

(ID:48677183)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung