Krauss-Maffei auf der JEC world 2017 Münchener Pultrusionssystem bringt mehr Tempo ins Profil

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit einem neuartigen Konzept will die Krauss-Maffei Reaktionstechnik die Pultrusion, das Strangziehverfahren zur kontinuierlichen Herstellung hoch gefüllter, faserverstärkter Kunststoffbauteile, auf ein neues Leistungsniveau bringen. Im Mittelpunkt der Entwicklung steht dabei die iPul-Pultrusionsanlage, die eine Verdopplung des bisherigen Fertigungs-Speeds erlaube. (Pavillon 6, Stand B 38)

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Mit einem neuen Ansatz will die Krauss-Maffei Reaktionstechnik, wie es heißt, die Pultrusion, das Strangziehverfahren zur kontinuierlichen Herstellung hochgefüllter faserverstärkter Kunststoffbauteile, auf ein neues Leistungsniveau bringen. Im Mittelpunkt der Entwicklung stehe eine neue wirtschaftliche Systemlösung: die iPul-Pultrusionsanlage. (Zu sehen auf der JEC world in Paris, im Pavillon 6 am Stand B 38)
Mit einem neuen Ansatz will die Krauss-Maffei Reaktionstechnik, wie es heißt, die Pultrusion, das Strangziehverfahren zur kontinuierlichen Herstellung hochgefüllter faserverstärkter Kunststoffbauteile, auf ein neues Leistungsniveau bringen. Im Mittelpunkt der Entwicklung stehe eine neue wirtschaftliche Systemlösung: die iPul-Pultrusionsanlage. (Zu sehen auf der JEC world in Paris, im Pavillon 6 am Stand B 38)
(Bild: Krauss-Maffei)

„Bislang liegen die Geschwindigkeiten in der Regel bei 0,5 bis 1,5 m/min. Mit der neuen Krauss-Maffei-iPul zielen wir auf eine deutliche Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit auf mehr als 3m/min“, so Josef Renkl, Leiter Entwicklung Pultrusion bei Krauss-Maffei. Dadurch erschlössen sich ganz neue Märkte für das Verfahren. Unterstützt werde das durch die Möglichkeit, nicht nur gerade sondern auch gekrümmte Profile im Radius-Pultrusionsverfahren herzustellen, erklärt Renkl.

Optimierte Dosiertechnik mit Injektionsbox

Ein wichtiger Bestandteil der neuen Anlage ist die eigens für das Pultrusionsverfahren optimierte Dosiertechnik. Sie injiziere das Matrixmaterial direkt und kontinuierlich in die Injektionsbox. So lassen sich Matrixsysteme mit erhöhter Reaktivität verarbeiten, welche so gezielt auf die Eigenschaften des Endproduktes abgestimmt werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass das derzeit gängige, offene Harzbad entfällt, in welchem die Imprägnierung und Tränkung der trockenen Fasern durch den Einsatz zusätzlicher Führungsblenden stattfinden muss, wie es heißt. Darüber hinaus unterstütze die Injektionsbox die geforderten höheren Geschwindigkeiten in der Produktion und sei deutlich flexibler und präziser, um so die Injektionspunkte produktspezifisch und individuell leichter einstellbar zu machen.

Eine Steuerung für alle Systemteile

Im Anschluss an die Injektionsbox gelangen die getränkten Fasern in das beheizte Werkzeug. In mehreren individuell auswählbaren Heizzonen erhält das Bauteil die gewünschte Aushärtungsstufe. Eine Profil-Zieheinheit fördert das pultrudierte Profil dabei kontinuierlich mit konstanter Geschwindigkeit durch die Anlage, bevor dieses dann geschnitten und konfektioniert werden kann. Alle Komponenten der Anlage lassen sich hierbei zentral über eine Steuerung bedienen.

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