Gabelzinken Multidimensionales Erkennungssystem für Gabelstapler

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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AKL-tec und Vetter haben ein System entwickelt, das direkt am Gabelstapler Gewicht, Volumen und Zustand der Ladung in Echtzeit und während der Fahrt erfasst – für neue Prozessstandards im Warenumschlag.

AKL-tec und Vetter haben bei der Entwicklung einer smarten Gabelzinke mit multidimensionalem Erkennungssystem zusammengearbeitet.(Bild:  AKL-tec)
AKL-tec und Vetter haben bei der Entwicklung einer smarten Gabelzinke mit multidimensionalem Erkennungssystem zusammengearbeitet.
(Bild: AKL-tec)

Die Kooperation zwischen AKL-tec und Vetter hat schon 2022 begonnen, und zwar im Rahmen eines staatlich geförderten Forschungsprojekts. Das Ziel war, ein mobiles, nachrüstbares System für Gabelstapler zu entwickeln, mit dessen Hilfe das Gewicht, das Volumen, die Gewichtsverteilung und auch Beschädigungen direkt am Stapler erfasst werden können. Jetzt steht eine Lösung zur Verfügung, mit der die Lastmessung, die Volumendetektion und die Schadenserkennung in einem einzigen Arbeitsschritt erledigt werden können. Möglich wird das Ganze durch die Kombination der „SmartFork“-Technologie von Vetter mit der Sensorik-, Bildverarbeitungs- und Softwarekompetenz von AKL-tec.

Wir wollten ein All-in-One-System schaffen, das bisher getrennte Arbeitsschritte zusammenführt und zugleich die Arbeitssicherheit erhöht.

Tobias Weyl, Leiter Geschäftsfeldentwicklung bei Vetter

Vetters Rolle in der Kooperation mit AKL-tec war, das Lastmesssystem auf Basis spezieller Sensoren in der Gabelzinke zu entwickeln. AKL-tec fiel die Konstruktion und Mechanik der ausfahrbaren Kameraeinheit zu. Außerdem entwickelte man eine Rückwärtskamera für den toten Winkel und realisierte die vollständige Fusion der Sensordaten zu einem einheitlichen, in Echtzeit auswertbaren Systembild. Vetter-Mann Weyl: „Das Ergebnis zeigt, was möglich ist, wenn Spezialisten aus unterschiedlichen Disziplinen eng zusammenarbeiten.“

Man will weiter gemeinsam entwickeln

Wie das familiengeführte Unternehmen AKL-tec erklärt, lassen sich die von ihm aufbereiteten Mess- und Bilddaten unmittelbar mit Warenwirtschafts- und Logistiksystemen verknüpfen und eröffnen neue Möglichkeiten für die Automatisierung im Materialfluss. AKL-tec und Vetter sehen in dem Projekt, wie es abschließend heißt, den Ausgangspunkt für weitere gemeinsame Entwicklungen in der Intralogistik 4.0.

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