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Die Gewindetriebe stehen in Kraftflussrichtung mit absolut symmetrischer Krafteinleitung ohne störende Querkräfte in den Stößel, völlig unabhängig davon, in welcher Position sie sich dabei befinden.
Regelgenauigkeit im Bereich eines hundertstel Millimeters
Der Regelkreis des Antriebes ist so aufgebaut, dass Sensoren an den Stößelkanten die Positionen als Regelgröße während des Betriebes aufnehmen. Unabhängig vom Belastungszustand, auch außermittig, wird immer zur Sollgröße positioniert und alle Auffederungen des Systems werden kompensiert. Dieses findet während des Betriebes der Maschine permanent mit einer hohen Abtastrate statt. Die Regelgenauigkeit bewegt sich im Bereich eines hundertstel Millimeters.
Aufgrund eines fehlenden Schwungrades als mechanischer Energiespeicher sind hohe Leistungs- beziehungsweise Drehmomentwerte für die Antriebe notwendig. Diese werden für die Beschleunigungsvorgänge und für die Verrichtung der Umformarbeit jeweils kurzzeitig benötigt.
Ohne eine wirksame Kompensation wären der Bedarf eines hohen Anschlusswertes zur Energieversorgung und stark schwankende Entnahmen die Folge. Um dieses zu vermeiden, versorgen Kondensatoren diese Leistungsspitzen, so dass keine Rückwirkungen auf die Netzversorgung entstehen. Der Energieverbrauch ist mit dem der konventionellen mechanischen Presse gleichzusetzen.
Verbessertes Arbeitsvermögen für mechanische Pressen
Das Arbeitsvermögen von mechanischen Pressen mit Schwungrad ist charakterisiert durch die Menge Energie, die dem Schwungrad über einen Drehzahlabfall entnommen werden darf und damit maximal für den eigentlichen Umformprozess zur Verfügung steht.
Bei einer Servospindelpresse wird die Presskraft durch das Nenndrehmoment des Antriebes bestimmt, welches über den gesamten Hubweg zur Verfügung steht. Die für den Umformvorgang benötigte Energie wird dem Versorgungsnetz entnommen. Energiemengen für die Bewegung des Stößels werden durch den Zwischenspeicher zur Verfügung gestellt oder in ihn zurückgespeist.
Mit dem Handrad ist es erstmals bei mechanischen Pressen möglich, den Stößel in einer angemessenen, langsamen Geschwindigkeit zu positionieren, da die Nennpresskraft jederzeit zur Verfügung steht (Bild 2). Mindestgeschwindigkeiten, wie sonst bei mechanischen Pressen mit Schwungrad anzutreffen, müssen nicht eingehalten werden.
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