Umformen

Multiservopresse setzt mit neuem Antrieb technische Akzente

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Gerade für Neuwerkzeuge besteht in der Einfahrphase ein höheres Beschädigungsrisiko. Durch die langsame Verfahrweise und die Begrenzungsmöglichkeit von maximalen Kräften können rechtzeitig Probleme erkannt und die Maschine vor eventuellen Beschädigungen des Werkzeuges angehalten werden. Durch die beobachtbaren Vorgänge ergeben sich Möglichkeiten zum besseren Verständnis des Umformgeschehens im Werkzeug.

Nennpresskraft steht für gesamten Hubweg zur Verfügung

Aufgrund der Charakteristik der Kraftaufbringung, die der eines hydraulischen Zylinders entspricht, steht die Nennpresskraft über den gesamten Hubweg zur Verfügung, wodurch vielfältige Vorteile für den Nutzer entstehen:

  • Reduzierbarkeit der Gesamtpresskraft: Werkzeugtechnisch muss keine Rücksicht mehr darauf genommen werden, die Um-formkräfte in einen schmalen Bereich kurz vor den unteren Totpunkt des Pressenstößels (UT) zu konzentrieren, wie es aufgrund der Kurbelgeometrie sonst notwendig ist. Die Verteilungsmöglichkeit der Einzelpresskräfte erlaubt, die Spitzenpresskraft des Werkzeuges zu verringern. Das hat Einflüsse auf die Belastung der Maschine und des Werkzeuges, da die Auslegung daran angepasst werden kann. Geringere Investitions- und Folgekosten und erhöhte Präzision sind die positiven Effekte.
  • Freie Parametrierbarkeit: Die Hublage oder die Hubhöhe wird über eine einfache Parameteranpassung auf der Bedienoberfläche angepasst. Es sind keine mechanischen Verstellelemente vorhanden und auch nicht notwendig, um diese Anpassungen durchzuführen. Die Maschine ist somit an ein sehr breites Spektrum von Werkzeugen anpassbar und damit universell einsetzbar.

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