Kunststoff TPBK-Radserie aus recycelten Joghurtbechern

Quelle: Torwegge 2 min Lesedauer

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Torwegge stellt seine TPBK-Räder vollständig aus recyceltem Kunststoffgranulat her – gewonnen aus Joghurtbechern. Mit einer Jahresproduktion von mehr als 100.000 Einheiten bietet das Unternehmen eine umweltfreundliche Lösung für diverse Branchen.

Torwegge setzt bei der Produktion der TPBK-Radserie auf Kunststoffgranulat aus recycelten Joghurtbechern.(Bild:  Torwegge)
Torwegge setzt bei der Produktion der TPBK-Radserie auf Kunststoffgranulat aus recycelten Joghurtbechern.
(Bild: Torwegge)

Im vergangenen Jahr hat Torwegge den Kunststoffspezialisten Innova Plast übernommen und damit sein Leistungsspektrum erheblich erweitert. Unter anderem wurde die Sparte Kunststofftechnik ins Portfolio aufgenommen, die die Entwicklung und Konstruktion von Kunststoffartikeln umfasst. „Indem wir recyceltes Granulat verwenden, senken wir den Verbrauch von Primärressourcen in der Produktion und die Menge an Kunststoffabfällen. Mit diesem Ansatz vereinen wir ökologische Verantwortung und die hohen Anforderungen an Funktionalität und Qualität, die moderne Industrie- und Handelsunternehmen erwarten“, erläutert Niclas Lottmann, Produktionsleiter der Innova Plast Kunststofftechnik GmbH, Tochterunternehmen von Torwegge.

Das Granulat erfüllt unsere strengen Anforderungen an Fließfähigkeit und Stoßfestigkeit, sodass die Qualität der Räder jederzeit gewährleistet bleibt.

Niclas Lottmann

Einspritztemperatur um etwa fünf Grad erhöht

Die Herstellung der TPBK-Räder erfolgt in präzisen Arbeitsschritten: Nach der Sichtung des Materials wird das Granulat erhitzt und das Kugellager umspritzt. Der Produktionsprozess erfordert dabei nur geringe Anpassungen im Vergleich zur Verwendung neuen Granulats. Die Einspritztemperatur wird aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Regranulats um etwa fünf Grad leicht erhöht. „Die Entscheidung für recyceltes Material haben wir bewusst getroffen, um Kosten zu optimieren und die Umweltbelastung zu reduzieren“, erklärt Lottmann und ergänzt: „Das Granulat erfüllt unsere strengen Anforderungen an Fließfähigkeit und Stoßfestigkeit, sodass die Qualität der Räder jederzeit gewährleistet bleibt.“

Die TPBK-Räder bestehen aus einem Kugellager, einer Lauffläche aus thermoplastischem Gummi und einem Radkörper aus recyceltem Polypropylen (PP), gewonnen aus Joghurtbechern. Zum Schutz vor Staub und Schmutz sind sie mit Fadenschutzscheiben ausgestattet. Ihre spurlose Beschaffenheit, hohe Tragfähigkeit und geruchsneutrale Nutzung machen sie ideal für vielseitige Anwendungen, insbesondere in Innenräumen. Durch die PAK-freie Herstellung erfüllen die Räder zudem höchste Umwelt- und Gesundheitsschutzstandards und sind somit besonders für die Lebensmittel- und Medizinindustrie geeignet.

Die Wiederverwendung gebrauchter Joghurtbecher fördert zudem die Kreislaufwirtschaft. „Unsere TPBK-Räder zeigen, dass sich Nachhaltigkeit und Funktionalität erfolgreich kombinieren lassen“, betont Lottmann. Gleichzeitig bietet das recycelte Granulat auch wirtschaftliche Vorteile, da es kostengünstiger ist als neues Polypropylen. Für die Zukunft bleibt Torwegge offen für weitere recycelte Materialien. „Wir sind überzeugt, dass der Einsatz nachhaltiger Werkstoffe in der Fördertechnik weiter an Bedeutung gewinnen wird“, sagt Lottmann.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal www.konstruktionspraxis.de

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