BASF/Swisspor Neopor jetzt auch für vorgehängte hinterlüftete Fassaden
Jetzt können auch vorgehängte hinterlüftete Fassaden bis zur Hochhausgrenze mit expandierfähigem Polystyrol (EPS) effizient wärmegedämmt werden. Möglich machen dies neue EPS-Dämmstoffe von BASF, wie das Unternehmen mitteilt. Das vom Deutschen Institut für Bautechnik, Berlin, zugelassene System mit EPS-Dämmstoffplatten des Schweizer Herstellers Swisspor bietet gegenüber bisher üblichen Systemen eine deutlich bessere Wärmedämmung (λR = 0,031 oder 0,032 W/m × K).
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Außerdem ist es unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und kann in der Sanierung sowie im Neubau verwendet werden. Der kompakte und platzsparende Aufbau kann bis zur Hochhausgrenze (22,5 m) angebracht werden, da der hier vorgeschriebene Brandschutz durch geschossweise ausgeführte Brandriegel und Brandsperren gewährleistet ist, heißt es. Im Vergleich zu herkömmlichen hinterlüfteten vorgehängten Fassaden mit Mineralwolle sei das System von Swisspor unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, und somit formstabil, alterungsbeständig und verrottungsfest.
EPS-Dämmstoffplatten lassen sich quasi wärmebrückenfrei aufbauen
Die EPS-Dämmstoffplatten verfügten umlaufend über Nut und Feder und bildeten mit den punktuell gesetzten Distanzschrauben, welche die Unterkonstruktion fixieren, einen quasi wärmebrückenfreien Aufbau. Die mehrschichtige Außenwandkonstruktion aus Dämmstoffplatten, Holzunterkonstruktion mit Luftspalt und Außenverkleidung könnten schnell, sicher und einfach montiert werden. Die Dämmstoffplatten, die in Stärken bis 200 mm zugelassen seien, ließen sich staub- und abfallfrei mit Heißdraht zuschneiden und verarbeiten.
Sie werden laut BASF mit Dämmstoffhaltern auf dem Untergrund befestigt, müssen also nicht geklebt werden. Damit könne die Fassade bei Bedarf vollständig rückgebaut werden, die Komponenten seien wieder verwendbar oder recycelbar.
Weiterentwickelter Dämmstoff bietet mehr Energieeffizienz
Der EPS-Dämmstoff Neopor ist laut BASF eine Weiterentwicklung des weißen Dämmstoffs Styropor. Der Ludwigshafener Chemiekonzern stellt das schwarze, expandierfähige Granulat aus Polystyrol her. Weiterverarbeiter schäumen das Granulat auf und verarbeiten es zu silbergrauen Blöcken und Formteilen für verschiedene Einsatzbereiche, besonders für die Gebäudedämmung.
Dämmstoffe aus Neopor sind silbergrau, weil sie fein verteilte Grafitpartikel enthalten, die wie kleine Spiegel die Wärmestrahlung reflektieren und so den Wärmeverlust im Haus verringern. Die Dämmleistung werde damit um bis zu 20% gesteigert.
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