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Schweißen für die Umwelt

Neuartiges Punktschweißen ermöglicht leichtere Schienenfahrzeuge

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Für alle leichtbaugeprägten Branchen attraktiv

„Damit ist das neue Nimak-Schweißverfahren vermarktungsreif“, stellt Broda fest. Auch wenn es häufig eine geraume Zeit dauere, bis eine neue Technologie in der Praxis eingesetzt werde und der Schienenfahrzeugbau dabei generell eher zurückhaltend agiere, sieht Broda gute Perspektiven: „Bei einem kürzlichen Erfahrungsaustausch und einer Weiterbildung für Schweißaufsichtspersonen im Schienenfahrzeugbau in der SLV Halle ist die Entwicklung positiv und interessiert aufgenommen worden.“

Die Fügealternative für alle Leichtbau-Akteure

Dieser Erfolg beruhe auch auf der guten Zusammenarbeit mit Nimak. Das große Engagement im Projekt und der ausgezeichnete Austausch in allen fachlichen Fragen hätten sich ausgezahlt. „Die Entwicklung des einseitigen mobilen Widerstandspunktschweiß-Systems mit thermoexpansionsbasierter Regelung bestätigt die Nimak-Expertise“, betont Broda. Das innovative Potenzial schätzt auch Nagel als ausgesprochen hoch ein, und zwar nicht nur im Schienenverkehr, sondern überall dort, wo der Leichtbau eine Rolle spielt und Blechverbindungen wegen einer nur einseitigen Zugänglichkeit der zu verbindenden Stelle bisher nur mit Niet- oder Schraubtechnik machbar sind. Nagel zählt dazu etwa die Luft- und Raumfahrt oder die Produktion von Bussen. MM

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