Eplan Neue Eplan Plattform mit vielen Erweiterungen
Anwender profitieren von Engineering-Features, die sich leicht in die tägliche Praxis integrieren lassen. Beispiele sind die neuen Funktionen zur Klemmenprojektierung und Projektdatenverwaltung, die Darstellung von Rohrleitungen in der Fluidtechnik wie auch die optimierte IT-Integration.
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Die neue Eplan-Plattform 2.6 wurde technisch umfassend erweitert. So lasse sich in der Klemmenleisten-Verwaltung verwendetes Zubehör jetzt einfach darstellen, automatisch oder manuell definierte Brücken leicht identifizieren können sowie der aktuelle Klemmenstatus anzeigen, wie er im Navigator dargestellt ist. Außerdem gibt eine neue Anschluss-orientierte Sichtweise einen schnellen Überblick, welche Klemmenanschlüsse noch frei sind und damit zur Verfügung stehen. Mit diesen Funktionalitäten wird die Projektierung nicht nur vereinfacht, sondern auch deutlich beschleunigt, so Eplan.
Durch den Quick Input Filter in der Projektverwaltung sei es jetzt noch leichter, Projekte und Projektdaten zu verwalten. Teilprojekte lassen sich frei definierbar ablegen und auch die Namensvergabe werde flexibler. Beispielsweise kann ein Anwender nur das Hauptprojekt aktualisieren, statt Teilprojekte wieder einzulagern mit dem Ziel, das Hauptprojekt auf den neuesten Stand zu bringen. In der Projektstruktur-Verwaltung können bestimmte Strukturen im gesamten Projekt gesucht, gefunden und bearbeitet werden.
Rohr- und Schlauchleitungen in 3D darstellen und exportieren
Etliche Anwendungen erfordern die Verwendung von Rohren oder Schlauchleitungen, um Medien wie Luft oder Öl zu transportieren. Eplan Fluid Professional einschließlich Eplan Pro Panel bietet nun die Möglichkeit der Darstellung von Rohrleitungen und Hydraulikschlauchleitungen direkt in 3D bei voller Layout-Funktionalität. Der Konstrukteur kann so das Layout oder beispielsweise die Länge der Schlauchleitungen überprüfen. Ebenfalls bereitgestellt wird eine Exportfunktion, um die Rohrgeometrie an eine externe Fertigungssoftware für das Rohrbiegen zu übermitteln.
Des weiteren werden viele neue Funktionen bereitgestellt, um die Integration der Eplan Plattform in die existierenden Prozesse von Kunden zu vereinfachen. Mit Eplan Preplanning können jetzt Daten aus externen Quellen importiert werden. Durch eine Vorschau lassen sich eingehende Daten vor dem Import validieren. Unterschiede werden erkannt und sogar gelöschte Objekte können gefunden und aus der Vorplanung und dem Detail Engineering entfernt werden. Das gilt als nächster Schritt hin zu mehr Datenkonsistenz und Datendurchgängigkeit während der Projektierung - von der Vorplanung bis hin zum Detail-Engineering.
Bessere IT-Integration und mehr Sprachen
Auch die User-Verwaltung ist laut Hersteller noch einfacher geworden: Existierende Anwender lassen sich in einer IT-Infraktruktur einfach importieren, statt neu angelegt werden zu müssen. Die Eplan-Rechteverwaltung wurde hierzu um die Kopplung zu Active Directory erweitert. Die Verwendung von SQL-Datenbanken wurde ebenfalls vereinfacht. Eine Auswahlliste steht bereit, um die richtige SQL-Datenbank zu selektieren.
Bislang „sprach“ die Software Eplan 17 Sprachen. Mit der neuen Version 2.6 kommt Türkisch als Software-Sprache hinzu – schließlich betreibt Lösungsanbieter Eplan in Istanbul seit 2014 eine eigene Tochtergesellschaft.
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