MM-Special zu K '25 Das bringt die Branche der Extruderhersteller Neues nach Düsseldorf

Von Peter Königsreuther 5 min Lesedauer

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Nachdem wir letztens über die Innovationen der Spritzgießmaschinen-Hersteller zur kommenden K-Messe informiert haben, sind nun die Aussteller von der Fraktion Extruder dran ...

Von Folie bis Profil und Rohr! Nur noch wenige Wochen, dann ist wieder K-Zeit in Düsseldorf. Vorab wollen wir hier schon mal eine Auswahl der Präsentationen in Sachen Doppelschneckenextruder vorstellen ...(Bild:  Messe Düsseldorf)
Von Folie bis Profil und Rohr! Nur noch wenige Wochen, dann ist wieder K-Zeit in Düsseldorf. Vorab wollen wir hier schon mal eine Auswahl der Präsentationen in Sachen Doppelschneckenextruder vorstellen ...
(Bild: Messe Düsseldorf)

Auch die Extruderhersteller lassen sich die K 2025 natürlich nicht entgehen. Wie bei ersten Recherchen schnell aufgefallen ist, gibt es in puncto Doppelschneckenextruder einige Highlights. Schauen wir uns also an, was einige ausgewählte Aussteller in Düsseldorf vom 8. bis zum 16. Oktober zu bieten haben. Mit dabei sind Krauss-Maffei, Coperion, SLM, Leistritz und Weber Extrusion.

Fangen wir mit dem „Doppelschneckler“ von Krauss-Maffei an

„For you“ heißt das Leitmotiv von Krauss-Maffei. Es steht dafür, wie innovative Technologien und gelebter Kundenfokus zu einem messbaren Mehrwert führen können. Deshalb stehen Extruder für eine effizientere und zukunftssichere Kunststoffverarbeitung im Zentrum der Entwicklungen, die von der großindustriellen Polymerherstellung über die Rohr- und Profilextrusion bis hin zu wirtschaftlichen Recyclingverfahren ihren Bogen spannen. Aber mit der Markteinführung der neuen Baureihe ZE Petrochemical (ZE-PC) setze Krauss-Maffei Extrusion einen Meilenstein für die Rohpolymerherstellung. Die neue Generation basiere auf der bewährten Bluepower-Technologie und überzeuge durch Energieeffizienz, hohe Verarbeitungskapazität sowie optimierte Produktqualität. Mit Schneckendurchmessern von 260 bis 330 Millimetern – perspektivisch auch bis 400 Millimeter – stellt ein ZE-PC ein hochskalierbares Extrudersystem für die großvolumige Herstellung von Kunststoffen dar. Die beiden Plastifizierschnecken drehen sich übrigens in die gleiche Richtung. Wie betont wird, punkte diese Extruderbaureihe durch ein ungewöhnlich großes Da/Di-Verhältnis von 1,65 (Außendurchmesser zu Innendurchmesser), was die Entgasungseffizienz steigert. Die sogenannte Drehmomentdichte erreicht damit maximal 16 Newtonmeter pro Kubikzentimeter. Der Antrieb ist in Sachen Drehzahl variabel, heißt es weiter. Die relativ niedrige Drehzahl und der Schneckengleichlauf schonen die Kunststoffschmelze, damit sie nicht degradiert. So kann man auch mit höherem Durchsatz arbeiten. Die Viskosität bleibt dabei dennoch stabil und die Farbwerte auch. Krauss-Maffei will damit gezielt die Petrochemie ansprechen, um auch in diesem, wie es heißt, hochdynamisch wachsendem Feld Fuß zu fassen. Außer dem Verfahren „Melt to Pellet“ kann man damit auch „Powder to Pelet“-Jobs erfüllen.

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Mehrere Doppelschneckenextruder präsentiert Coperion

Effizienzsteigerung ist der zentrale Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Coperion, wenn es um die Doppelschneckenextrusion geht. Wege zu mehr Effizienz bei Compoundieren und Recyceln stellt man deshalb ins Zentrum des Messeauftritts auf der K 2025, wobei Coperion einen Doppelschneckenextruder des Typs ZSK 58 Mc18 vorstellen wird. Sein Schneckendurchmesser ist 58 Millimeter und der ZSK erzielt damit Durchsätze bis zu 2.500 Kilogramm pro Stunde – und das bei geringem Energiebedarf auch noch hoch automatisiert. Coperion zeigt den ZSK 58 Mc18 übrigens mit neuen Schneckenelementen, die man speziell für die Verarbeitung von Füllstoffen entwickelt hat. Sie reduzierten den Verschleiß in der Aufschmelzzone und ermöglichten gleichzeitig Durchsatzsteigerungen.Auch wird ein Doppelschneckenextruder des Modells STS 35 Mc11 präsentiert, der, wie Coperion erklärt, speziell für die Herstellung von Masterbatches optimiert ist und einen Durchsatz bis 300 Kilogramm pro Stunde erreicht. Die beiden Doppelschneckenextruder ZSK und STS zeichneten sich durch ihre hohe Leistungsdichte aus. Beide erreichen ein sehr hohes Drehmoment. Das des ZSK Mc18 sei 18 Newtonmeter pro Kubikzentimeter und das des STS Mc11 liegt bei 11,3. Und in seinem Recycling-Pavillon auf dem Außengelände demonstriere man den Mehrwert von Doppelschneckenextrudern beim Recycling von Kunststoffen. Dort wird der von Coperion entwickelte, zum Patent angemeldete „ZSK Filco“-Filtrationscompounder zu sehen sein.

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