Roboter plus Extruder Industrieller 3D-Druck mit flexibler Anlageninnovation

Quelle: Krauss-Maffei 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Krauss-Maffei präsentiert auf der Formnext 2025 mit der Powerprint Flex nebst passendem Werkzeug eine modulare 3D-Druck-Anlage für relativ große Bauteile.

Hier sieht man das neu entwickelte, robotergestützte 3D-Druck-System Powerprint Flex von Krauss-Maffei. Es werde der Mittelpunkt beim Auftritt der Parsdorfer auf der Messe Formnext 2025. Hier mehr dazu ...(Bild:  Krauss-Maffei)
Hier sieht man das neu entwickelte, robotergestützte 3D-Druck-System Powerprint Flex von Krauss-Maffei. Es werde der Mittelpunkt beim Auftritt der Parsdorfer auf der Messe Formnext 2025. Hier mehr dazu ...
(Bild: Krauss-Maffei)

Nach dem Erfolg des geschlossenen 3D-Druck-Systems Powerprint Plus setzt Krauss-Maffei nun auf maximale Flexibilität. Die soll von der robotergestützten Fertigungszellen Powerprint Flex garantiert werden, wie es im Vorfeld der Formnext 2025, die vom 18. bis 21. November in Frankfurt am Main stattfindet, heißt. Als Grund für die Entwicklungsanstrengungen hinsichtlich des Neulings wird erklärt, dass die Projekte aus dem Bereich der additiven Fertigung mit Kunststoffen immer vielfältiger werden. Das Bauteilspektrum reicht demnach vom Designer-Sitzmöbel über Automobilteile mit recht dünnen Wänden bis hin zu Werkzeugen für das Verfahren Resin Transfer Molding Verfahren (RTM). Der industrielle 3D-Druck erobert laut Krauss-Maffei also Bereiche mit unterschiedlichsten Anforderungen. Dabei könne die Powerprint Flex helfen. Sie wird nicht als flexibel beschrieben, sondern auch als kompakte und nicht zuletzt leistungsstarke Roboterzelle. Das System kombiniert die bestehende Extrusionstechnik von Krauss-Maffei mit einer modularen Architektur, heißt es weiter. Dieser Anlagenmix erlaube es den Anwendern, eine große Gestaltungsfreiheit bei Design und zu druckendem Material zu genießen. Mit dem 3D-Druck-System Powerprint Flex können Fertigungszellen nicht zuletzt skaliert und individuell an die Bedürfnisse des Anwender angepasst werden, wie es aus Parsdorf heißt. In Frankfurt am Main will Krauss-Maffei damit einen Heckdiffusor für ein Sportfahrzeug aus carbonfaserverstärktem Polycarbonat (PC) fertigen – also einem CFK-Material mit thermoplastischer Matrix.

Auf der Formnext wird ein dünnwandiges Teil gedruckt

Die Anlage ermöglicht dazu die schnelle und werkzeuglose Fertigung großflächiger und eben auch dünnwandiger Bauteile, die sehr steif und präzise sind – ideal also für funktionale Prototypen und Design-Studien, wie Krauss-Maffei anmerkt. So ließen sich Design-Änderungen unmittelbar umsetzen, Entwicklungszeiten verkürzen und damit die Kosten deutlich verringern. Die Standardausstattung des Systems Powerprint Flex beinhaltet außer der Zelle einen Comau-Roboter des Typ N 170, wobei auch vielfältige Anpassungen möglich sind. Das Druckbett misst 2.500 × 2.000 Millimeter und kann auf 180 °C aufgeheizt werden, wie die Parsdorfer informieren. Es verfügt auch über 16 Vakuumzonen für die Druckplatten. Der von Krauss-Maffei eigens entwickelte Extruder Printcore 35-25 punktet dabei durch hohe Austragsmengen von 30 bis 70 Kilogramm Kunststoffschmelze pro Stunde. Die Materialleistung ist von der verwendeten Materialversorgung abhängig.

Der von Krauss-Maffei speziell entwickelte Extruder Printcore 35-25 erreicht Austragsmengen von 30 bis 70 Kilogramm pro Stunde. Er ist das Herzstück der neuen 3D-Druck-Zelle Powerprint Flex.(Bild:  Krauss-Maffei)
Der von Krauss-Maffei speziell entwickelte Extruder Printcore 35-25 erreicht Austragsmengen von 30 bis 70 Kilogramm pro Stunde. Er ist das Herzstück der neuen 3D-Druck-Zelle Powerprint Flex.
(Bild: Krauss-Maffei)

Durch die maximale Schmelzetemperatur von 400 °C lassen sich auch anspruchsvolle faserverstärkte Hochleistungspolymere verarbeiten, wie Krauss-Maffei betont. Der 6-Achs-Roboter wird dazu von einer Siemens-Sinumerik-One gesteuert. Die Anlage sei außerdem problemlos in bestehende Fertigungsstraßen integrierbar. Man kann sie auch funktional erweitern – etwa mit Drehtischen oder einem Fräszentrum. So sei das System für Anwendungen in der Automobilindustrie oder im Luft- und Raumfahrtsektor ebenso eignet wie für die Werkzeugherstellung, um nur einige zu nennen.

(ID:50610741)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung