Schweißautomatisierung Neue Lorch-Brenner bringen mehr Leistung beim Schweißen per Roboter

Quelle: Pressemitteilung von Lorch 3 min Lesedauer

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Die neuen Lorch-Hochleistungsbrenner LMR 2 eröffnen beim Roboterschweißen, wie es heißt, ganz neue Möglichkeiten. Hier erklären die Schweißtechnikspezialisten, warum das so ist ...

Lorch hat seine bereits etablierte Schweißbrennerserie LM jetzt für das Roboterschweißen konzipiert. Die neuen Lorch-Brenner hören auf den Produktnamen LMR 2 und sollen mit allen Robotern harmonieren. Das Schweißen von Stahl, Edelstahl und Aluminium werde so effizienter.(Bild:  Lorch)
Lorch hat seine bereits etablierte Schweißbrennerserie LM jetzt für das Roboterschweißen konzipiert. Die neuen Lorch-Brenner hören auf den Produktnamen LMR 2 und sollen mit allen Robotern harmonieren. Das Schweißen von Stahl, Edelstahl und Aluminium werde so effizienter.
(Bild: Lorch)

Hohe Einschaltzeiten, sehr präzise Wiederholraten, schnellerer Materialdurchsatz. Das sind die Charakteristika in Sachen Roboterschweißen, das ganz besonders hohe Ansprüche an das Schweißen stellt, wie Lorch vorab informiert. Und mit der neuen Brennergeneration LMR 2, die für alle gängigen Robotertypen zur Verfügung steht, bieten die Schweißexperten aus Auenwald, wie es weiter heißt, ein Schweißsystem, das genau diese Herausforderungen meistert. Denn aufgrund einiger Innovationen, die bereits beim neuen Handbrennersystem LMS umgesetzt wurden, schweißt man mit dem neuen LMR-Brennersystem mit mehr Leistung und Präzision, so Lorch.

Weniger Anlauffärbung bei Edelstahl und geringerer Schmauch bei Alu

Der Grund dafür sei das speziell konstruierte Innenleben des Brenners. Dabei spiele die abgestimmte Formgebung zwischen Kontaktspitze und Kontaktspitzenaufnahme eine wichtige Rolle, denn sie bewirke eine laminaren (also nicht verwirbelten) Gasfluss. Das, so Lorch, sorgt für eine perfekte Gasabdeckung in der Schweißzone. Außerdem wirkt die über den Dorn gezogene Kontaktspitze der Bildung von Mikrolichtbögen im Inneren des Systems entgegen, heißt es. Ihre besondere Konstruktion trage auch zu einem Drahtrichteffekt und einem optimalen Stromübergang zum Draht bei. Aus dem stabileren Lichtbogen und der verbesserten Werkstoffübergang resultierten dann die sehr präzisen Schweißnähte. Außerdem würde beim Schweißen von Edelstahl der Effekt des Färbens der Oberfläche durch Anlaufen minimiert. Und beim Aluminiumschweißen entstehe deutlich weniger Schmauch.

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Ausgeklügelte Brennerkühlung erhöht die Lebensdauer der Verschleißteile

Die spezielle Konstruktion des Düsenstock/Gasverteilers aus Messing leitet die Prozesswärme beim Schweißen schnell ab und schützt das System bei langen Laufzeiten vor zu hoher thermischer Belastung, führt Lorch weiter aus. Die neuartige Schutzgasführung kühle die Kontaktspitze zusätzlich und führe den Gasfluss im Austrittsbereich optimal. Die konsequente Umsetzung von Kupfer-zu-Kupfer-Verbindungen beim Stromfluss und einer guten Kühlung führen laut Hersteller zu einem deutlich verringerten Leitungswiderstand im Brenner. Beides schone die Verschleißteile im Schweißsystem enorm.

Als ressourcenschonend bezeichnet Lorch auch die Gas sparende, separate Schutzgasführung und die wartungsfreundliche Konstruktion. Auch seien die Schlauchpakete und deren Anschlüsse am Brenner einfach austauschbar und die Verschleißteile im LMR-Brenner zu großen Teilen identisch mit denen der LMS-Brenner aus dem Handschweißbereich. So verringert sich die Lagerhaltung von Verschleißteilen, wenn sowohl Robotersysteme als auch Handschweißanlagen im Unternehmen eingesetzt werden, wie die Auenwalder anmerken.

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