Digitales Materialdesign Damask Neue Simulationsgeneration für den Einkristall bis zum Bauteil

Quelle: Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Werkstoffentwicklung wird nach Aussage der Forscher vom Max-Plack-Institut für Nachhaltige Materialien immer komplexer. Deshalb wurde ein bestehendes Simulations-Tool entsprechend optimiert ...

Mit der Version 3.0 der Materialsimulationssoftware Damask kommen viele Neuerungen und Vereinfachungen für Werkstoffentwickler, die immer komplexere Anforderungen erfüllen müssen, wie die Forscher vom Max-Plack-Institut für Nachhaltige Materialien sagen.(Bild:  Max-Plack-Institut für Nachhaltige Materialien)
Mit der Version 3.0 der Materialsimulationssoftware Damask kommen viele Neuerungen und Vereinfachungen für Werkstoffentwickler, die immer komplexere Anforderungen erfüllen müssen, wie die Forscher vom Max-Plack-Institut für Nachhaltige Materialien sagen.
(Bild: Max-Plack-Institut für Nachhaltige Materialien)

Werkstoffe müssen die hohen Anforderungen für Hightech-Anwendungen, Sicherheitsstandards und Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Doch diese Vorgaben macht die Entwicklung neuer Materialien immer komplexer. Ein Team von Materialwissenschaftler und Softwareentwickler unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Nachhaltige Materialien („MPI SusMat“) hat dafür aber nun eine aktualisierte Version des Düsseldorfer Advanced Material Simulation Kit (Damask) veröffentlicht. Damask ist als eine kostenlose Software für die Simulation von Kristallplastizität entwickelt wurden. Sie werde mittlerweile von verschiedenen Forschungsgruppen weltweit weiterentwickelt und auch von der Industrie genutzt, wie es weiter heißt.

Das kann die Version 3.0 von Damask

Selbst die Forscher seien begeistert von der enormen Bandbreite an Neuerungen. Denn mit der neuen Version sind mikromechanische Simulationen mit Blick auf komplexe Werkstoffe, Fertigungsschritte und Materialeigenschaften jetzt so einfach wie nie zuvor, wie die Kenner der Software betonen. Version 3.0 von Damask enthält also zahlreiche Verbesserungen. Darunter neue benutzerfreundliche Dateiformate, um Simulationen zu konfigurieren und Ergebnisse zu speichern, eine Python-Bibliothek für Pre- und Postprocessing, Beispielkonfigurationen für verschiedene Materialien sowie mehrere Bugfixes. Die Entwicklung von Damask wurde durch im Übrigen durch zahlreiche Projekte auf europäischer und nationaler Ebene unterstützt, was mitunter auch durch die Europäische Union („AddMorePower“, „HyWay“) und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft geschah.

(ID:50143647)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung