Fräsen

Neue Vollhartmetallfräser machen anpassungsfähiger

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Schweden entwickeln den Werkzeugflüsterer ...

Die Whisperkut-Technik zeichne sich durch ihr ungleiches Helix-Design aus. Denn es ist seit langem bekannt, dass ein optimierter Schneidenabstand zusammen mit anderen Aspekten der Werkzeugkonstruktion Vibrationen und Rattern bei der Bearbeitung erheblich reduzieren kann. Durch Whisperkut ist nach Aussage von Sandvik Coromant nun jede Schneide mit einem anderen Drallwinkel versehen, was eine gute Stabilität und eine effektive Beseitigung schädlicher Oberschwingungen mit sich bringt. Weil jede Schneide unterschiedlich weit von den anderen entfernt ist, werden die konstanten Oberschwingungen, die typischerweise bei herkömmlichen Schaftfräsern entstehen, reduziert. Die Coromill-Dura-Vollhartmetallfräser mit Whisperkut seien so für alle Anwendungsfälle geeignet. Die Schaftfräser könnten in sämtlichen Prozessen eingesetzt werden, die zur Herstellung eines Bauteils erforderlich sind – einschließlich Schruppen, Schlichten, Vorschlichten und Eintauchen.

Die Vollhartmetallfräser aus dem Sortiment Coromill Dura von Sandvik Coromant wurden so ausgelegt, dass sie bei der Zerspanung Vibrationen entgegenwirken.(Bild:  Sandvik Coromant)
Die Vollhartmetallfräser aus dem Sortiment Coromill Dura von Sandvik Coromant wurden so ausgelegt, dass sie bei der Zerspanung Vibrationen entgegenwirken.
(Bild: Sandvik Coromant)

Vergleichstets beweisen Leistungsfähigkeit beim Seitenfräsen

Das Werkzeugkonzept wurde beim Seitenfräsen im Vergleich zu einem Vollhartmetallfräser eines Wettbewerbers getestet. Bearbeitet wurde sowohl ein ISO P Werkstück aus Chrom-Molybdän-Stahl (DIN 42CrMo4) als auch ein ISO-M-Werkstück aus rostfreiem Stahl (AISI 304). Das Werkstück aus Chrom-Molybdän-Stahl hatte eine Zugfestigkeit von 95 Kilogramm pro Quadratmillimeter und eine Rockwell-Härte von 39 HRC. Der Werkzeugdurchmesser (D) betrug 12,7 Millimeter, der sogenannte Stickout, also der Abstand zwischen Werkzeugspitze und dem Punkt, an dem sich Werkzeugschaft und Werkzeughalter treffen, maß 33 bis 40 Millimeter.

Die Leistung jedes Werkzeugs wurde anhand des Volumens des vom Werkstück abgetragenen Materials in Kubikzentimeter bewertet. Für ein maximales Zeitspanungsvolumen (MRR) wurden die Werkzeuge mit einer Schnittgeschwindigkeit von 150/60 Meter pro Minute, einem Vorschub pro Zahn von 0,04 bis 0,1 Millimeter, einer axialen Schnitttiefe von 1×D und einer radialen Schnitttiefe von 0,5×D betrieben. Die Werkzeuge liefen maximal 60 Minuten und unter Einsatz von Kühlschmiermittel.

Das Werkstück aus rostfreiem Stahl wurde mit einer Schnittgeschwindigkeit 80/40 Metern pro Minute, einem Vorschub pro Zahn von 0,05 Millimetern sowie bei gleicher Schnitttiefe und radialer Schnitttiefe zerspant. Auch hierbei wurden die Werkzeuge maximal 60 Minuten lang mit Kühlschmiermittel betrieben.

Coromill Dura zeigte beim Seitenfräsen des Chrom-Molybdän-Stahl-Werkstücks eine um mehr als 25 Prozent höhere Leistung. Beim Seitenfräsen des Bauteils aus rostfreiem Stahl war die Leistungsfähigkeit um über 20 Prozent verbessert. Sandvik Coromant testete den Coromill Dura aber auch im Vergleich zu einem Werkzeug der vorherigen Generation aus dem eigenen Sortiment und stellte fest, dass das neue Werkzeug in den Punkten Wettbewerbsfähigkeit, Preis und Leistung insgesamt besser abschnitt.

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