Beton Neuer Werkstoff halbiert Verformungen von Maschinenbetten

Quelle: Pressemitteilung Durcrete GmbH 2 min Lesedauer

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Durcrete hat zusammen mit Dyckerhoff eine neue Werkstoffmischung für Maschinenbetten und Prüfrahmen entwickelt. Der ultrahochfeste „Nanodur-Beton E80“ ist um 50 Prozent verformungsstabiler und steifer als die bisher bekannte klassische Mineralgussrezepturen auf Epoxidharz- oder Zementbasis.

Massiver Prüftisch aus Nanodur-Beton zur E-Motorenprüfung mit hoher Eigenfrequenz.(Bild:  durcrete GmbH)
Massiver Prüftisch aus Nanodur-Beton zur E-Motorenprüfung mit hoher Eigenfrequenz.
(Bild: durcrete GmbH)

Maschinenbetten bilden die solide Basis einer jeden Anlage. Wenn es gilt, Schwingungen zu deutlich zu dämpfen und zugleich eine hohe thermische Trägheit erforderlich ist, dann sind bei der Herstellung von Maschinenbetten massive Gusswerkstoffe wie epoxidharzgebundener Mineralguss oder zementgebundener Ultra High Performance Concrete -UHPC- die erste Wahl.

Mineralguss mit außergewöhnlicher Steifigkeit

Die Durcrete GmbH hat zusammen mit der Dyckerhoff GmbH eine neue Rezeptur entwickelt, ei der E-Modul und damit die Federsteifigkeit des Materials nach eigenen Angaben drastisch erhöht wird. Bei den bisher bekannten klassischen Mineralgussrezepturen auf Epoxidharz- oder Zementbasis liegt der E-Modul zwischen 35.000 und 45.000 N/mm², bei dem neuen Nanodur-Beton E80 bei etwa 80.000 N/mm². Somit wird die Steifigkeit der Bauteile bei gleichen Abmessungen um rund 50 Prozent erhöht, was gleichzeitig die Verformungen entsprechend minimiert und die Eigenfrequenz maximiert. Da Durcrete als Bindemittel Nanodur von Dyckerhoff verwendet, ist dieser Verformungswiderstand des rein mineralischen Produktes auch bei Temperaturen von über 100 °C vorhanden. Im Vergleich zu harzgebundenen Werkstoffen oder gar Stahl ist auch der CO2-Footprint vergleichsweise gering.

Im Sinterprozess steckt das Geheimnis

Nanodur-Beton E80: Eine neue Klasse bei den Mineralgusswerkstoffen.(Bild:  durcrete GmbH)
Nanodur-Beton E80: Eine neue Klasse bei den Mineralgusswerkstoffen.
(Bild: durcrete GmbH)

Das Geheimnis der Rezeptur liege in dem vorgenommenen Austausch von Naturgestein durch die industriell vergütete Gesteinskörnung „durigid“, die durch einen Sinterprozess verfestigt wird. Damit wird der E-Modul des Werkstoffes erhöht; die leichte Gießbarkeit in frei geformte Formen, die lösemittelfreie Produktion sowie die selbstverdichtenden Eigenschaften der Mischung bleiben erhalten. Durcrete vertreibt den neuen Werkstoff unter dem Produktnamen Nanodur-Beton E80. Der kalt erhärtende Guss ist verformungsstabil und bildet eine neue Klasse bei den Mineralgusswerkstoffen.

Das Material wurde bereits zur letzten EMO vorgestellt und hat sich mittlerweile schon bei zahlreichen Anwendungen sowie bei vielen Referenzkunden bewährt. Anwender für den innovativen Werkstoff sind Maschinenbauer, bei denen Eigenschaften wie Formstabilität und Schwingungsdämpfung des Maschinenbettes unabdingbar für die erforderliche Genauigkeit sind – beispielsweise für Fräs- und Schleifmaschinengestelle oder Prüfstände.

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