Maschinenbedienung Neues Handbediengerät erleichtert das Einrichten von Werkzeugmaschinen

Autor / Redakteur: Björn Frerking / Alexander Strutzke

Beim manuellen Einrichten von Werkzeugmaschinen haben Handbediengeräte unschlagbare Vorteile. Je größer die Maschine, desto hilfreicher sind sie, denn der Bediener kann sich sehr nah zum Werkzeug positionieren und hat so den Prozess jederzeit sicher im Blick. Um mit Handgeräten lange ermüdungsfrei arbeiten zu können, sollten sie jedoch leicht und handlich sein.

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Das Sinumerik HT 2 (die Abkürzung HT steht für Handheld Terminal) ist Nachfolger des bekannten Handheld-Geräts B-MPI und findet vor allem in Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus und bei Lohnfertigern Verwendung. Die Vorteile des neuen Geräts liegen buchstäblich auf der Hand: Mit 697 g wiegt es weniger als die Hälfte seines Vorgängers.

Die Gewichtsreduzierung war eines der Hauptanliegen bei der Entwicklung. Außerdem wurde beim Design darauf geachtet, dass das Gerät ergonomisch gestaltet ist und bestmöglich in jeder Hand liegt. All dies sind entscheidende Eigenschaften, damit Maschineneinrichter länger ermüdungsfrei arbeiten können.

Dieser Bedienkomfort wird noch durch ein zusätzliches Merkmal erweitert: das magnetische Handrad. Da kein mechanischer Kontakt an den Rasterungen besteht, läuft es angenehm leicht, unterliegt nur geringem Verschleiß und ist daher für 10 Mio. Umdrehungen ausgelegt. Gegenüber sonst üblichen Standardhandrädern erreicht es eine bis zu zehnfache Lebensdauer.

Doch die Entwickler achteten nicht nur auf Komfort, sondern auch auf Funktionalität. So lassen sich alle 20 Tasten nach den Wünschen der Bediener neu belegen und beschriften. Als Basisbelegung sind dabei 16 Maschinensteuertasten vorgesehen, vier Tasten sind als Softkey oder Systemtaste belegbar.

Robustes Modell in Schutzart IP65

Auch das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ist beim Sinumerik HT 2 besonders groß, denn das Gerät ist mit einem Schutzkragen versehen und nach IP65 abgesichert. Das hält die Ausfallzeiten gering und macht das Gerät wesentlich robuster als das Vorgängermodell. Damit ist es auch für harten Industrieeinsatz geeignet. Es überstand in Tests den Sturz aus einer Fallhöhe von 1,2 m unbeschadet.

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