Lichtblick im Norden Erstes Übernahmeangebot für insolventes Unternehmen Northvolt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Wie die dpa jetzt erfahren hat, liegt für den in die Bredouille geratenen schwedischen Batteriehersteller Northvolt ein erstes Übernahmeangebot vor.

Der insolvente schwedische Batteriehersteller kann vielleicht bald aufatmen. Denn jetzt wurde gemeldet, dass es ein erstes Übernahmeangebot gibt ...(Bild:  Northvolt)
Der insolvente schwedische Batteriehersteller kann vielleicht bald aufatmen. Denn jetzt wurde gemeldet, dass es ein erstes Übernahmeangebot gibt ...
(Bild: Northvolt)

Northvolt war im Zuge großer Hoffnungen auf die Entwicklungen auf dem Elektroautomarkt schnell in andere Länder expandiert – auch nach Schleswig-Holstein. Und als im März 2024 dort mit dem Bau der Fabrik begonnen wurde, waren die Hoffnungen in der strukturschwachen Region ebenso groß wie bei Bundes- und Landesregierung. Doch im Rekordtempo wendete sich dann das Blatt und Northvolt kämpfte mit hohen und immer höher werdenden Schulden. Tausende Arbeitnehmer mussten in Schweden entlassen und Expansionspläne auf Eis gelegt werden. Am 12. März meldete man dann in Schweden die Insolvenz an. Northvolt hat aber nun einen ersten Interessenten. Dieser, der bisher namentlich nicht genannt wird, erwägt die Übernahme der Werke im schwedischen Skellefteå und Västerås. Aber auch der Standort der geplanten Batteriefabrik im schleswig-holsteinischen Heide stehe zur Debatte. Ein Northvolt-Sprecher sagte, dass das offenbart, dass weiterhin ein großes Interesse am Standort in Heide besteht. Der Insolvenzverwalter sagte immerhin, dass es sich um einen ausländischen Interessenten handeln soll. Es handle sich um ein erstes, unverbindliches Angebot, das als Auftakt zu konkreteren Verhandlungen betrachtet werden könne. Natürlich hofft man noch auf ein weiteres Angebot.

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