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Die Bespülung mit Prüfmittel während der Magnetisierung wird mittels Handschlauch durchgeführt. Um ein versehentliches Nachspülen zu verhindern, wird der Handschlauch über ein Magnetventil gesteuert. Ablaufendes Prüfmittel wird dem unter der Anlage platzierten Prüfmittelbehälter erneut zugeführt und garantiert eine bestmögliche Ausnutzung der Prüfmittelsuspension im Kreislauf.
Vollautomatische Entmagnetisierungseinrichtungen stehen zur Verfügung
Das Bedientableau ist als drehbares Panel ausgeführt, wodurch dem Prüfer die Möglichkeit gegeben wird das Panel um etwa 180° zu drehen, um so an jeder Position eine gute Einsicht zu garantieren. Der über dem Bedientableau platzierte Bildschirm dient als Klartext-Anzeige für Bedienhinweise und Fehlermeldungen. Um die Bauteile nach Prüfung wieder vom Restmagnetismus zu befreien, stehen sowohl für den Wechselstrombereich als auch für den Gleichstrombereich, vollautomatische Entmagnetisierungseinrichtungen zur Verfügung. Die 50-Hz-Wechselstrom-Entmagnetisierung wird im Anschluss an die Magnetisierung durch Reduzierung der Intensität gegen Null entlang einer e-funkionalen Kurve durchgeführt. Für alle gleichstrommagnetisierten Bauteile erfolgt die Entmagnetisierung über eine 18-stufige Niederfrequenz-Entmagnetisierung.
Da Ströme bis 5600 A möglich sind, werden die für die Niederfrequenz-Entmagnetisierung erforderlichen Thyristorensätze wassergekühlt. Dafür ist an der Anlage ein komplettes Kühlaggregat angebaut. Da die fluoreszierende Prüfung angewandt wird, steht zur Betrachtung der Bauteile eine UV-LED-Leuchte zur Verfügung, welche an einer Verschiebeeinrichtung montiert ist und somit über die gesamte Einspannlänge verschoben werden kann. Um beim Einlegen von Bauteilen eine Kollision zu vermeiden, kann die UV-Leuchte auch nach hinten verschoben werden.
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