Rissprüfanlage Oberflächenrissprüfung in der Flugzeugbauteile-Instandhaltung

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Zum sicheren Flugverkehr gehört die permanente Wartung der Flugzeuge und von Flugzeugkomponenten, deren Überprüfungsintervall sich nach Einsatzzeiten, Sichtkontrollen, Bauteilalter und weiterem richtet. Für diesen Instandhaltungs-Bereich hat die K+D Flux-Technic eine entsprechende Rissprüfanlage konzipiert, um das umfangreiche Teilespektrum regelkonform und unter Einhaltung vielfältiger nationaler und internationaler Prüfvorschriften, mittels der Magnetpulverprüfung auf Oberflächenfehler zu überprüfen.

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Die von der K+D Flux-Technic entwickelte Rissprüfanlage wurde so aufgebaut, dassalle fünf Magnetisierungsverfahren durchgeführt werden können.
Die von der K+D Flux-Technic entwickelte Rissprüfanlage wurde so aufgebaut, dassalle fünf Magnetisierungsverfahren durchgeführt werden können.
(Bild: K+D Flux-Technic)

Die von der K+D Flux-Technic entwickelte Rissprüfanlage wurde so aufgebaut, dass alle fünf Magnetisierungsverfahren durchgeführt werden können. Der Prüfstrom lässt sich zusätzlich von Wechsel- auf Vollwellengleichstrom umschalten, sodass eine Vielzahl von Kombinationen möglich sind, die eine Anpassung an die unterschiedlichen Normen weltweit gewährleisten. Um die Jochmagnetisierung mittels Wechsel- und Gleichstrom durchführen zu können, wurde die Anlage mit einem geschlossenen Joch ausgestattet. Das Joch ist für den Einsatz mit Wechselstrom als geschachtelter Eisenkern ausgeführt. Als Alternative für die Längsmagnetisierung ist eine von Hand verfahrbare Spule eingebaut. Die Spule hat fünf Windungen, um auch amerikanischen Vorschriften gerecht zu werden.

Pinolen mit pneumatischen Spannzylindern

Für die Stromdurchflutung steht ein Transformator mit einer Effektivleistung von 5600 A zur Verfügung, sodass auch die zum Teil in der Luftfahrt hohen Anforderungen an die Feldstärke erreicht werden können. Während der rechte Kontaktkopf fest montiert ist, kann der linke Kontaktpol motorisch verfahren werden. Damit ist ein leichtes Einstellen der erforderlichen Einspannlänge im Tippbetrieb möglich. Um eine gute Kontaktierung zu garantieren, sind beide Pinolen mit pneumatischen Spannzylindern ausgestattet. Das Einspannen erfolgt aus Sicherheitsgründen mittels einer Zweihand-Sicherheitsschaltung.

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