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Operative Terminplanung steigert die Effizienz in der Produktion

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(Archiv: Vogel Business Media)

Mathematisch werden für diese Aufgabe zwei Matrizen benötigt, in die die Ausgangsdaten eingegeben werden.

Dabei ist υij die nummerierte Reihenfolge der Teile einer Losgröße mit der i-ten Bezeichnung am j–ten Arbeitsplatz.

Nun muss eine Maschinenbelegung gefunden werden

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bei der folgende Bedingungen erfüllt sind:

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Bedingung (3) zeigt, dass auf der j-ten Maschine keine zwei Teile i1 und i2 gleichzeitig zur Bearbeitung eingeplant werden können. Aus Bedingung (4) folgt, dass mit der Bearbeitung der Teile mit i-ten Bezeichnung aus einem Los auf dem j-ten Arbeitsplatz nicht begonnen werden darf, bevor die Bearbeitung der Teile auf dem j0-ten Arbeitsplatz vollendet ist. Aus Bedingung (5) ergibt sich der optimale Terminplan.

Dieses Berechnungsschema stellt den (TZq-1)-Schrittprozess dar, TZ steht dabei für Teilezahl. Im ersten Schritt wird die Matrix

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aufgebaut, bei der

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erfüllt sein muss. Somit erfüllt der Kalenderplan Bedingung (4).

Wenn die Größen τ? ij und τ? ij die Bedingung (3) erfüllen, dann bestimmen die Matrixelemente τ den optimalen Fertigungszeitpunkt der Arbeitsplätze, weil die Teilelose ununterbrochen bearbeitet werden und jeder einzelne Arbeitsschritt zum optimalen Zeitpunkt innerhalb der betrachteten Periode beginnt.

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