IPR Parallelgreifer in Hybridbauweise vereint Vorteile zweier Welten
Ein Hybrid-Parallelgreifer kann servomotorisch schnell positionieren und pneumatisch prozesssicher greifen. Die Integration des Antriebs in Robotersteuerungen gewährleistet schnelle und einfache Interaktionen. Das pneumatische Greifen ermöglicht die sichere Handhabung von Werkstücken mit Gewichten bis 80 kg.
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Der auf der Motek vorgestellte Hybrid-Parallelgreifer der IPR – Intelligente Peripherien für Roboter GmbH vereint durch eine elektropneumatische Funktionsweise die Vorteile zweier Systemwelten. Er gewährleiste einerseits schnelles servomotorisches Positionieren und andererseits prozesssicheres pneumatisches Greifen, heißt es.
Der integrierte Servomotor macht es möglich, dass Hübe frei programmiert und dadurch Werkstücke verschiedener Größen und Formen gehandhabt werden können. Durch exaktes Vorpositionieren der Greiferbacken lassen sich die Taktzeiten deutlich minimieren.
Die aufzubringende Greifkraft und somit das Halten der Werkstücke erfolgt pneumatisch mit Komponenten der Greifer-Baureihen RPW und IPW von IPR, die eine sichere Handhabung empfindlicher Werkstücke bis 80 kg ermöglichen. Weil das Greifen pneumatisch erfolgt, ist ein dauerhafter Regelbetrieb des Servomotors nicht nötig, sodass der Antrieb geschont und Energie gespart werden kann.
Da der Elektroantrieb als Zusatzachse in die Robotersteuerung integriert ist, können Roboter mit dem Greifer kommunizieren. Das garantiere schnelle und einfache Interaktionen, heißt es, wie es im Rahmen des Konzepts Industrie 4.0 gefordert sei.
Mit Zubehör ist der Hybrid-Parallelgreifer auch für Mess- und Prüfaufgaben verwendbar.
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