Trenntechnik Passgenaue Bleche nach Wunsch des Maschinenbauers

Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Es ist kaum fünf Jahre her, dass die Techno-Stahl GmbH 2003 im nördlichen Wien einen der modernsten Anarbeitungsbetriebe Europas in Betrieb genommen hat. Um das Dienstleistungsangebot zu erweitern und die Märkte zu verbreitern wurde weiter kräftig investiert. Und so gibt es heute kaum eine Idee im Bereich der Blechzuschnitte, die man bei Techno-Stahl nicht realisieren könnte.

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Mitten in einem neuen Industriegebiet im nördlichen Wien ragt ein moderner Betrieb heraus. In der Schillingstraße ist das Domizil der Techno-Stahl GmbH, die seit 2003 hier ihren Firmensitz hat. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1973 und Firmengründer Dipl.-Ing. Edward Ferszt erinnert sich genau: „Ja“, sagt er, „es war 1973, als ich Techno-Stahl gegründet habe. Es war damals im 21. Bezirk, und wie es sich für ein anständiges Unternehmen gehört, fing alles in einer kleinen Garage an. Danach, 1979 sind wir mit dem Unternehmen erstmals auf ein richtiges Betriebsgelände umgezogen, in die Lieblgasse, welche im 22. Bezirk liegt.“

Die ersten Aktivitäten waren Arbeiten im Bereich Brennschneiden. „Wir waren damals, als wir mit dem Brennschneiden begannen, ziemlich alleine am Markt. Und so nach und nach bekamen wir dann auch Mitbewerber, denen wir immer ein, zwei Schritte voraus sein mussten. Anders hätten wir unsere führende Position am österreichischen Markt kaum erreicht“, sagt der seriös wirkende und freundliche Unternehmensgründer. Mit dem Umzug auf das neue Betriebsgelände wuchs auch der Aktionsradius von Techno-Stahl, der heute in viele europäische Länder reicht.

Immer ein wenig innovativer als die anderen

Es ist eine interessante Geschichte, die Ferszt da erzählt. Doch mit den heutigen Aktivitäten und der Größenordnung von Techno-Stahl, hat die nostalgische Betrachtung nur noch wenig gemeinsam. „Wir versuchen, mit neuen Prozessen immer ein wenig innovativer zu sein als andere“, konstatiert Ferszt. Was er damit meint, ist außer neuen Produktionsprozessen auch die Verarbeitung neuer Werkstoffe und besondere Arbeiten, Arbeiten, die nicht jeder beherrscht. Es leuchtet sofort ein, wenn man eine Exkursion durch die hochinteressante Fertigung macht, die in riesigen Hallen stattfindet.

Ganz schnell wird klar, mit welchen Dimensionen sich Techno-Stahl heute auseinandersetzt. Die großen Bleche in den Dickenbereichen von 3 bis 500 mm und in den Abmessungen von meist 12 m x 3 m brauchen Raum – sie brauchen Raum, damit man sie handhaben kann. Schon hier liegt einer der wesentlichen Vorteile von Techno-Stahl, denn ein optimaler Materialfluß, der auch noch Reserve für Neues bietet, ist schon mal die halbe Miete. Damit gibt es dann auch keinerlei Probleme mit der Logistik, und so können die rund 8400 t Lagerbestand wirtschaftlich abgearbeitet werden.

Ausgeklügeltes Logistikkonzept sorgt für reibungslose Abläufe

Ein Blick in die Produktionshalle lässt das ausgeklügelte Logistikkonzept nur erahnen. Denn bei der Vielfalt der Blechgrößen, Blechdicken und Materialien ist der Materialfluß von elementarer Bedeutung. „Im Vergleich zu unserer früheren Produktion“, erklärt Ing. Daniel Schrammel, der bei Techno-Stahl stellvertretend für den Ein- und Verkauf zuständig ist, „ist uns allein durch das Krankonzept eine wesentliche Steigerung des Durchsatzes ohne personellen Zuwachs gelungen.“

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