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Datenmanagement

PDM gehört nicht zum alten Eisen

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Schnittstellen sorgen für Interaktion mit anderen Systemen

Solidworks PDM hat die Integration vieler Autorensysteme zu bewältigen. Früher war es nur CAD, aber heute umfasst allein die Solidworks-Plattform mehr als ein Dutzend Anwendungen, die alle mit dem gleichen Basisdatensatz (dem 3D-Modell) arbeiten, deren Daten alle verwaltet werden müssen. Über das PDM-System können diese Daten direkt weiter genutzt werden. Gleichzeitig verfügt Solidworks über eine MS Office Integration und es werden auch CAD-Fremdsysteme unterstützt – im Fall von Solidworks PDM sind es unter anderem Autocad, Inventor, Solid Edge, Creo Parametric, Creo Elements, Draft Sight und verschiedene E-CAD-Systeme. Neben CAD- und MS-Office-Dateien können natürlich auch alle gängigen File-Typen und Neutralformate verwaltet werden. Im Standardumfang werden bereits etwa 200 kostenlose Viewer mitgeliefert.

Dies alles muss von funktionierenden Schnittstellen bewältigt werden. Im Fall von Solidworks PDM steht zudem allen Kunden ein API (Application Programming Interface) oder auch XML als Austauschformat zur Verfügung. „Wir verwenden standardmäßig das XML-Format für die Interaktion mit anderen Systemen, auch wenn es um die Anbindung von ERP-Systemen geht“, so Luger.

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Einfache Bedingung macht lange Schulungen überflüssig

Auf dem ersten Blick sehen alle PDM-Systeme ähnlich aus. Doch es gibt Unterschiede. Laut Luger besitzt beispielsweise Solidworks PDM eine sehr anwenderfreundliche Bedienung und auch Administration. Eine der wesentlichen Stärken von Solidworks PDM sei die Bedienoberfläche. Sie ist dem Windows Explorer ähnlich, sodass sich die Nutzer innerhalb weniger Stunden zurechtfinden. Luger: „Das bedeutet, wir brauchen keine große Schulung für die Anwender, im Regelfall reicht eine Einweisung von einem halben Tag.“

Auch die Administrierbarkeit des Systems sei leicht, was an der durchdachten Administrator-Oberfläche liege, die den Administrator bei allen Konfigurationsänderungen, Erstellung von Datenkarten oder der Änderung und Erstellung von neuen Workflows durch eine grafische Oberfläche unterstützt. „Das ist eine wichtige Systemeigenschaft, insbesondere für unsere Kunden aus dem KMU-Bereich“, so Luger. Auch hier ist nicht eine Woche Schulung fällig, sondern es genügt ein Tag zur Einweisung. Und weil das System so einfach zu administrieren ist, macht in 90 % aller Installationen ein Keyuser – ein Konstrukteur – die Administration mit.

Solidworks PDM gibt es in zwei Ausbaustufen:

„“ nutzt als Datenbank die Microsoft SQL Server Express Edition und ist ein integraler Teil von Solidworks Professional und Premium. Es wird mit jeder dieser CAD-Lizenzen ausgeliefert. Die Standardversion ist für kleine lokale Arbeitsgruppen konzipiert (3-5 User), die keine allzu hohen Anforderungen haben (zum Beispiel ohne ERP-Anschluss, einfacher Workflow, keine API), deckt jedoch alle nötigen Basisfunktionen ab.

Solidworks PDM Professional“ basiert auf der Microsoft SQL Server Standard Edition und bietet erweiterte Möglichkeiten an, die alles das umfassen, was in diesem Artikel schon dargelegt wurde. „Das System funktioniert mit 1 Nutzer genauso, wie mit 1000 Anwendern", weiß Luger aus der Praxis. Auch eine Datenreplikation über mehrere Standorte und Kontinente hinweg, ist kein Problem und bei vielen international tätigen Kunden, bereits seit Jahren im Einsatz.

DPS Software hat zudem eine ganze Reihe von Zusatzpaketen entwickelt, die nicht nur den Anwendern das Leben erleichtern und ihre PDM-Performance erhöhen sollen. Diese Tools lassen sich auch einsetzen um mit den DPS-Kunden den digitalen Strukturwandel, Schritt für Schritt, umzusetzen.

„PDM/PLM-Systeme gehören ganz sicher nicht zum alten Eisen. Sie verknüpfen und verwalten Daten von Dutzenden Autorensystemen und stellen diese, in einer einheitlichen Oberfläche, im ganzen Unternehmen zur Verfügung. Intelligent verbunden mit ERP-Systemen zählen PDM/PLM Systeme daher für mich zu den Schlüsseltechnik für den digitalen Wandel“, betont Luger.

* Karl Obermann ist freier Fachjournalist. Weitere Informationen: Nicole Rubbe, DPS Software GmbH in 70771 Leinfelden-Echterdingen, (07 11) 79 73 10-72, NRubbe@dps-software.de

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