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Per Kombi-Ticket zum Hightech-Produkt aus Polen

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Der Wachstumsmarkt fordert Standard-Produkte und Hightech-Sonderlösungen

Die technische Herausforderung beim Bau der neuen Newag Impuls-Reihe bestand darin, hochwertige Hochstromsteckverbindersysteme für die Verkehrstechnik auf die Anforderungen der elektromagnetischen Kompatibilität anzupassen. Zur Lösung dieses Problems hat die Kooperation mit den ostwestfälischen Verbindungstechnik-Experten von Weidmüller geholfen. Die Ingenieure von Newag und Weidmüller entwickeln gemeinsam Lösungen, die beispielsweise auf die neuen Züge der Impuls-Reihe ausgelegt sind.

Dabei kommen verschiedene Konzepte zum Einsatz, um Flexibilität bei der Herstellung, Modularisierung und einfache Servicekonzepte zu ermöglichen. So können die schweren Spezial-Steckverbinder, die auch in der neuen ICE4-Generation im Einsatz sind, bis zu 550 Ampere und 4500 Volt verbinden.

(Lesen Sie auch das Porträt zum ICE 4)

Expansion soll den polnischen Markt um europäische Kunden erweitern

Ein Wissenstransfer, der sich für beide Partner lohnt. Auf der einen Seite kann das ehemalige Kombinat technisch auf hohem Niveau konkurrieren, auf der anderen Seite kann Weidmüller im Wachstumsmarkt auch Standard-Komponenten wie Steckverbinder, Kabel, Schläuche oder Relais absetzen.

Newags Schritt aus dem polnischen Markt, der auf lange Sicht zu eng werden würde, ist auch bereits gelungen. So kann Michalik auch in Punkto Expansion erste Kunden im Westen Europas vorzeigen: Aus Italien liegt bereits die Bestellung von fünf Zügen vor. Der Einstieg in den attraktiven deutschen Markt sei nur eine Frage der Zeit, ergänzt Michalik vielsagend lächelnd. MM

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