Trumpf-Exzellenz Peter Leibinger folgt Siegfried Russwurm als BDI-Präsident

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) soll einen neuen Präsidenten bekommen. Nachfolger von Amtsinhaber Siegfried Russwurm (61) wird Peter Leibinger (57) werden, wie der BDI mitteilte.

Peter Leibinger, bekannt auch als Laserspezialist bei Trumpf, wird der neue BDI-Präsident. Der amtierende Präsident Siegfried Russwurm plädierte für Leibinger, weil dieser die deutsche Industrie wie kaum ein anderer kennt. Leibinger will vor allem für Wachstum kämpfen ...(Bild:  dpa / M. Murat)
Peter Leibinger, bekannt auch als Laserspezialist bei Trumpf, wird der neue BDI-Präsident. Der amtierende Präsident Siegfried Russwurm plädierte für Leibinger, weil dieser die deutsche Industrie wie kaum ein anderer kennt. Leibinger will vor allem für Wachstum kämpfen ...
(Bild: dpa / M. Murat)

Peter Leibinger ist bekanntlich Vorsitzender des Aufsichtsrats sowie Gesellschafter des Maschinenbauers Trumpf. Seines Zeichens ist er auch ein versierter Laserspezialist. Er soll auf der Mitgliederversammlung am 25. November zum BDI-Präsidenten für die Amtszeit 2025/2026 gewählt werden, wie der BDI sagt. Der bisherige Präsident Siegfried Russwurm habe im Namen der Findungskommission Leibinger als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Der frühere Siemens-Manager Russwurm ist seit Anfang 2021 BDI-Präsident.

Peter Leibinger will Kräfte mobilisieren

Er wird nach zwei Amtszeiten am Jahresende das Amt abgeben, wie es die Satzung des Verbands vorsieht. Leibinger gilt nicht zuletzt als ein exzellenter Kenner der Szene, was sowohl große als auch mittelständische und familiengeführte Industrieunternehmen betrifft. Leibinger ist der Meinung, dass der Industriestandort Deutschland derzeit in einer herausfordernden Situation ist. „Wir müssen unsere Wachstumskräfte wieder stärken, damit die Industrie weiterhin zum Wohlstand und damit zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann“, wie Leibinger fordert.

Denn auch der BDI hatte vor Kurzem unter Berufung auf eine Studie davor gewarnt, dass rund ein Fünftel der industriellen Wertschöpfung in Deutschland bedroht ist. Das Risiko einer De-Industrialisierung durch die stille Abwanderung und Aufgabe – vor allem vieler Mittelständler – nehme kontinuierlich zu und sei teils schon eingetreten. Russwurm hatte zuvor von vielen strukturellen Problemen gesprochen, was zum Beispiel die im internationalen Vergleich hohen Energiepreise und Steuern in Deutschland betrifft.

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