Leichtbau-BW und Wilhelm Bahmüller

Pfiffiger Leichtbau senkt Maschinenbaukosten um 25 %

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Masse runter, Dynamik rauf! Das spart Geld und Energie

Unter Berücksichtigung mehrerer Leichtbauprinzipien ließen sich dabei enorme Einsparungen realisieren: Um 25 % konnten die Herstellungskosten der Wellpappen-Verarbeitungsmaschine gesenkt werden. Die Masse an bewegten Teilen fällt im Vergleich zur ursprünglichen Konstruktion um 40 % niedriger aus – und weil nun auch deutlich weniger Masse bewegt werden muss, rechnen die Konstrukteure für den Betrieb mit einer Energieeinsparung von etwa 40 %, betonen die Protagonisten des Projekts.

Auch dem Schwingungsmonster konnte der Zahn gezogen werden

Durch die Verringerung des Gewichts konnte als Sekundäreffekt auch die Masse des Rahmengestells verringert werden. Weil das Gestell die Schwingungen aufnehmen muss, die im Betrieb der Maschine entstehen, mussten dabei auch besondere Anforderungen im Hinblick auf die Steifigkeit des Gestells beachtet werden, wie der Leichtbau BW erklärt. Aufgrund der reduzierten bewegten Masse sei die Maschine im Betrieb nun aber auch weniger anfällig für Schwingungen. „Dadurch sind höhere Beschleunigungswerte möglich, wodurch schnellere Zykluszeiten gefahren werden können. Somit erhöht sich auch der Maschinenausstoß“, resümiert Thomas Stober, Konstruktionsleiter Mechanik bei Wilhelm Bahmüller – so kreierte man also einen echten Mehrwert für den Anwender. Außerdem hat man durch die geringere bewegte Masse auch kleinere Motoren verbauen und folglich auch dabei Energie sparen können, erklärt Stober. Derzeit würden die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt in die Realität umgesetzt und die leichtbauoptimierte neue Version der Maschine aktuell gebaut.

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