Hannover-Messe 2012 Phoenix Contact, Eaton und Wöhner kooperieren in der Industrieautomation

Redakteur: Stefanie Michel

Die Unternehmen Phoenix Contact, Eaton und Wöhner gaben auf der Hannover-Messe 2012 ihre Kooperation bekannt. Unter dem Namen „Partnership of Experts“ wollen diese Firmen Technik liefern, die auf die steigenden Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbaus ausgerichtet ist.

Anbieter zum Thema

Richard Boulter, Senior Vice President Industrial Control Division, Eaton, Christof Leifer, Phoenix Contact, Craig McDonnel, Business Unit Manager Industrial Automation, Eaton, und Frank Wöhner geben die Partnerschaft bekannt (v.l.).
Richard Boulter, Senior Vice President Industrial Control Division, Eaton, Christof Leifer, Phoenix Contact, Craig McDonnel, Business Unit Manager Industrial Automation, Eaton, und Frank Wöhner geben die Partnerschaft bekannt (v.l.).
(Bild: Michel)

Eaton und Phoenix hatten bereits im Jahr 2011 auf der Hannover-Messe eine Kooperation bestätigt. Im November 2011 konnte dann das Unternehmen Wöhner als weiterer Partner gewonnen werden. Frank Wöhner, geschäftsführender Gesellschafter von Wöhner, ist stolz auf die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr glücklich, dieser Partnerschaft anzugehören, und freuen uns auf die Zukunft.“

Hybridmotorstarter für den Einsatz in der Sammelschienen-Systemtechnik

Christof Leifer, Leiter der Division Industrial Electronics bei Phoenix Contact, erklärt, was es mit der Partnerschaft auf sich hat: „Gemeinsam verstehen wir uns als ‚Partnership of Experts‘ für Smartwire-DT-Kommunikations- und Verbindungstechnologie, für Contactron-Hybridmotorstarter-Technik und Crosslink-Sammelschienen-Systemtechnik.“ Zum Nutzen der Anwender sollen nun gemeinsam Technologien und Produkte angeboten und weiterentwickelt werden.

Wöhner und Phoenix Contact präsentierten als Ergebnis der Zusammenarbeit einen Hybridmotorstarter, der den Einsatz in der Sammelschienen-Systemtechnik möglich macht und kurzschlusssicher ist. Beide Partner zeigen damit eine Entwicklung, die mit einer Baubreite von nur 22,5 mm punktet und damit bis zu 70 % Platz im Vergleich zu herkömmlichen Starterkombinationen einspart.Außerdem gewährleistet der äußerst geringe Verdrahtungsaufwand eine bis zu 75 %ige Zeitersparnis bei Einbau und Installation.

Mit Smartwire DT Schaltgeräte in Kommunikationsnetzwerke integrieren

Im Rahmen der Kooperation mit Eaton sollen die Hybridmotorstarter Contactron von Phoenix Contact als Standard für die intelligente Ansteuerung von Motoren im Markt etabliert werden. Mit der Integration von Smartwire DT wird das Ziel anvisiert, die Schaltgeräte in Kommunikationsnetzwerke zu integrieren. Das werde

die Installation, die Verdrahtung und die Inbetriebnahme sowie die Wartung vereinfachen.

Die Partnerschaft mit Eaton ermöglicht überdies die Nutzung der Smartwire-DT-Technik. Dies soll zu einem deutlich verringerten Verdrahtungsaufwand führen. So werden Schaltschränke nicht nur übersichtlicher, sondern auch kompakter. Weniger Verdrahtung bedeute geringeres Fehlerrisiko.

Die ersten Produkte aus der Partnerschaft der drei Unternehmen werden unter Verwendung der drei Technologien Smartwire DT, Contactron-Hybridmotorstarter und Crosslink bereits dem Messepublikum

präsentiert.

(ID:33337390)