Quanteninternet

Photonen-Know-how knüpft Quantennetzwerke

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Quanteninformationen möglichst verlustarm übertragen

Kern des Aachener Knotens ist ein Qubit auf der Basis von Stickstofffehlstellen (NV-Zentren) in Diamant. Dieser Qubit dient als Schnittstelle eines Quantencomputers, der Quanteninformationen mittels Photonen bei 637 Nanometern Wellenlänge bereitstellt. Um diese dann verlustarm über große Entfernungen durch Telekom-Fasern übertragen zu können, komme ein spezielles Gerät ins Spiel, das am Fraunhofer ILT bereits zuvor für den Quanteninternetdemonstrator in Delft entwickelt wurde – der Quantenfrequenzkonverter. Er konvertiert die mit dem NV-Zentrum verschränkten Photonen effizient und rauscharm in das Telekom-Band um die 1.550 Nanometer, wo Glasfasern am transparentesten sind, also Informationen am verlustärmsten übertragen können. Die Technik des Fraunhofer ILT setze dabei neue Maßstäbe. Sein Signal-zu-Rausch-Verhältnis ist etwa hundertmal besser als der bisherige Stand der Technik, wie die Aachener betonen.

Vom 27. bis zum 30. Juni wird das ILT die Quantentechnologie einschließlich des Quantenfrequenzkonverters in München im Rahmen der „World of Quantum“ auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand A1.521 präsentieren. Die Veranstaltung ist Teil der Messe „Laser World of Photonics“, der, wie es heißt, weltweit größten Veranstaltung mit Blick auf angewandte Photonik.

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