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Getriebe-Bauteile kostenoptimal herstellen
In der Optimax-Getriebebaureihe sind nahezu alle Einzelteile für einen formfallenden Herstellprozess ausgelegt. Durch den intelligenten Einsatz von Sinter-, Zink-Druckguss- und Kunststoff-Spritzgusstechnik können alle Bauteile kostenoptimal mit den gewünschten Eigenschaften hergestellt werden: Geräuschdämpfende Planetenräder aus Kunststoff für die erste Getriebestufe, alternativ hochfeste Planetenräder aus Sinterstahl für den Einsatz im Überlastbereich; Ein robustes, abriebfestes Hohlrad aus gehärtetem Sinterstahl und komplexe Flansch- bzw. Gehäusegeometrien mit hoher Maßhaltigkeit aus Zink-Druckguss.
Durch diesen Einsatz von formfallenden Teilen und einer über viele Jahre optimierten Fertigungstechnik können die Getriebe sowohl bei kleineren Stückzahlen, als auch bei größeren Serien zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden.
Kundenspezifische Anpassungen möglich
Die verwendeten Materialien und die eingesetzten Schmiermittel ermöglichen den Betrieb in einem weiten Temperaturbereich von –20 bis 90 °C. Die Standardausführung bietet die Schutzart IP 50, höhere Schutzarten bis IP 65 sind konstruktiv realisiert und können durch Zusatzmaßnahmen einfach erreicht werden. Trotz hohem Anteil an formfallenden Teilen behält sich EBM-Papst ein großes Maß an Flexibilität bei: durch den Einsatz von spanend hergestellten Planeten- und Sonnenrädern sind vom Standard abweichende Untersetzungen möglich. Des Weiteren sind an die Kundenschnittstelle angepasste Abtriebswellen realisierbar.
Und auch hier weisen Sport und Industrie wieder Gemeinsamkeiten auf: Denn ähnlich wie das Getriebe müssen sich auch Sportler auf ihre Umgebung und sonstige Gegebenheiten flexibel anpassen können.
* Dipl.-Ing. Stefan Rötzer ist Market Manager Access Automation bei EBM-Papst Zeitlauf in Lauf a.d. Pegnitz
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