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Metallisch blanke Schnitte durch Schneidgaseinsatz
Rostfreie Edelstähle können mit dem 2-kW-Laser bis zu einer Blechstärke von 6 mm bei sehr hoher Schnittqualität getrennt werden. Da bei dem Prozess Stickstoff als Schneidgas eingesetzt wird, sind die Schnittflächen unkorrodiert und metallisch blank. Die Schnittunterkanten bilden sich gratfrei aus. Bei Dünnblechen lassen sich einerseits sehr hohe Schneidgeschwindigkeiten von über 10 m/min erzielen – solange langgestreckte Schneidgeometrien vorliegen! Andererseits können sehr komplexe Schnittkonturen mit scharfen Spitzen und schmalen Stegen erzeugt werden (Bild 5). Aber auch dickere Edelstahlbleche lassen sich mit sauberen Schnitten bis etwa 10 mm Dicke trennen (Bild 6) – im Idealfall auch bis 12 mm. Dann entsteht jedoch ein an den Schnittunterkanten anhaftender Grat, der in einem weiteren Arbeitsgang zu entfernen ist. Soll noch dickeres Material bearbeitet werden, so kann der Laser-Jet mit einem Faserlaser höherer Strahlleistung von 3 oder 4 kW ausgestattet werden.
Für Kleinaufträge prädestinierte Laserschneidanlage
Die Laserschneidmaschinen vom Typ Laser-Jet wurden nach folgenden Kriterien konzipiert:
- ergonomischer Aufbau für ein schnelles manuelles Beschicken mit den Materialtafeln und ein leichtes Entnehmen der geschnittenen Bauteile (Die Maschinenbrücke ist parallel zur langen Bewegungsachse orientiert, so dass der Zugang zur Arbeitsfläche von den beiden Langseiten her erfolgen kann);
- übersichtliche Bedienoberfläche mit integrierter Technologiedatenbank für ein schnelles, flexibles Erstellen der Schneidjobs und ein leichtes Bedienen der Schneidanlage;
- äußerst kompakte Bauweise, so dass nur wenig Aufstellfläche benötigt wird und dabei auch nur geringe Anforderungen an den Aufstellort gestellt werden.
Aufgrund dieser Kriterien ist der Laser-Jet dafür prädestiniert, auch sogenannte Kleinaufträge unter sehr wirtschaftlichen Aspekten zu erfüllen. Einzelne Schneidteile müssen dabei nicht in große Schneidjobs eingeschachtelt werden, was häufig unwirtschaftlich ist und Wartezeiten generiert. Die benötigten Bauteile können vielmehr individuell gefertigt und an der Maschine direkt entnommen werden. Hierbei kann eine einmal benutzte Materialtafel zwischendurch zur Seite gestellt und später wieder aufgelegt werden. Materialreste lassen sich dadurch in sehr hohem Maße ausschöpfen, sodass ein sehr hoher Grad der Materialausnutzung erreicht wird.
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