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Pneumatische Antriebe

Pneumatikzylinder regelt zuverlässig Temperatur und Luftdruck in Herdwagenofen

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Dieser Vorgabe wird eine pneumatische Klappenregulierung besser gerecht als ein elektrischer Verstellmotor. Der pneumatische Antrieb hat für diese Anwendung systemgegebene Vorteile. So lässt sich der Schutz vor Umgebungseinflüssen konstruktiv erheblich einfacher realisieren. Die Temperaturresistenz ist beim Zylinder größer als bei einem Elektroantrieb.

Elektromotoren werden bei hohen Kräften schnell groß, schwer und teuer

Bei hohen Kräften werden Elektromotoren im Verhältnis zu Pneumatikantrieben schnell groß, schwer und teuer. Sie benötigen eine erhebliche elektrische Antriebsleistung, was wiederum eine entsprechende Auslegung des betrieblichen Stromleitungsnetzes voraussetzt – bis hin zu den Verteilerschränken und Sicherungen.

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So ist der doppeltwirkende Zylinder als Antrieb die wirtschaftlichere Variante, um Luftdruck und Temperatur im Ofen konstant zu halten und Wärmeverluste zu minimieren – vor allem, weil das benötigte 6-bar-Druckluftnetz meistens ohnehin vorhanden ist. Außerdem spricht eine kostengünstigere Ersatzteilhaltung für die Pneumatik.

Der Zylinder für die Ofendruck-Regelklappe hat einen Durchmesser von 80 mm. Ausgelegt auf 50% Kraftauslastung bringt er bei 6 bar Druckluft in Kolbenstangenrichtung eine Kraft von 1450 N (146 kg). Er ist Teil einer Entwicklung im Industrieofenbau, ohne die Stahlqualitäten für heutige höchste Ansprüche nicht machbar wären.

Mark-Philipp Rasche ist bei der Norgren GmbH in 46519 Alpen für kundenspezifische Lösungen zuständig.

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