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Elektrisch verspannte Antriebe für die Linearachsen garantieren die notwendige Bahngenauigkeit und deren Umsetzung in enge Werkstücktoleranzen. In der X-Achse werden vier im Master-Slave- und Gantry-Verbund arbeitende Antriebe eingesetzt.
Die Antriebseinheit mit zweistufigem Schaltgetriebe berücksichtigt Anwendungen mit hohen Drehmomenten oder hohen Drehzahlen. Vertikalspindel und Zusatzköpfe werden automatisch wahlweise mit Werkzeugen der Größe SK50 oder SK60 bestückt.
Orthogonaler Fräskopf überträgt komplette Leistung der Portalfräsmaschine
Der an der Maschine verwendete orthogonale Ein-Achs-Fräskopf in schwerer Ausführung ermöglicht die Übertragung der kompletten Leistung von 100 kW bis zum Werkzeug. Die Drehachse hat einen Schwenkbereich von 360° und kann über die Maschinenspindel und Hirth-Verzahnung in 2,5°-Schritten gedreht werden.
Erst die Kombination von leistungsfähiger Portalfräsmaschine mit leichtschneidenden Fräswerkzeugen ergibt ein komplettes Paket zur wirtschaftlichen Bearbeitung bei der Schwerzerspanung von Werkzeugstahlblöcken als Ausgangsprodukt für den Werkzeug- und Formenbau. Mit dem Ziel, die Möglichkeiten dieser neuen Maschine voll auszuschöpfen, hat man sich für die Ausrüstung mit Ingersoll-Werkzeugen entschieden.
Fräswerkzeuge der S-Max-Planfräserserie erweisen sich als optimal für Portalfräsmaschine
Für die Maschinenausrüstung kristallisierten sich sehr schnell die Werkzeuge der positiven S-Max-Planfräserserie als optimal geeignet für diese Bearbeitung heraus. Ausgewählt wurden die drei Werkzeugtypen SM2R mit 60° Anstellwinkel, SN2R mit 45° Anstellwinkel und SP2L mit 13° Anstellwinkel. Für alle drei Werkzeugserien wurde der Durchmesser 315 mm gewählt.
Weiterhin können alle drei Serien mit der gleichen Wendeschneidplatte DPM436R101T12 bestückt werden, was einen großen Vorteil darstellt, weil jegliche Verwechslungsgefahr beim Bestücken der Werkzeuge ausgeschlossen ist. Die verwendete Wendeschneidplatte nach dem Ingersoll-S-Max-Design hat einen besonders positiven Axialwinkel und daher eine sehr weich schneidende Geometrie.
Die Wendeschneidplatte weist vier Schneidkanten auf, wobei die Schneidecken durch einen speziellen Fasenschliff gegen Ausbrüche geschützt sind. Somit sind auch hohe Zahnvorschübe in Stahl realisierbar.
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