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Integrierte Querschluss-, Drahtbruch- und Fremdspannungsüberwachung
In den Hubtoren übernimmt er die Funktion eines Endschalters, der fehlersicher überwacht, ob das Hubtor geschlossen ist oder ob es sich in einem geöffneten Zustand befindet. Der Sensor meldet, wenn er nicht exakt überdeckt, und besitzt darüber hinaus noch weitere Diagnosemöglichkeiten. Auch gibt es die RFID-Sensoren ohne und mit einer magnetischen Haltekraft von 18 N. Durch eine integrierte Querschluss-, Drahtbruch- und Fremdspannungsüberwachung können sogar mehrere dieser Transponderschalter gemeinsam im gleichen Sicherheitskreis angeschlossen werden. Solche erweiterten Funktionalitäten vereinfachen den Bau von Schutzeinrichtungen in hohem Maß. Je nach Anwenderwunsch werden die Hubtore von Brühl auch mit einer Sicherheitsauswertung sprich, einem Sicherheitsrelais, ausgestattet. Bei den neuen Hubtoren kommen die neuen Sicherheitsrelais 3SK1 mit den abnehmbaren Federzugklemmen von Siemens zum Einsatz. Die Federzugklemmen haben den Vorteil einer festen, rüttelsicheren Verbindung ohne eine Nachjustierung im weiteren Betriebsleben der Maschine. Die Sicherheitsschaltgeräte sind bis SIL 3 nach EN 62061 beziehungsweise mit Pl e nach ISO 13849-1 zertifiziert. Je nach Ausstattungsvariante können die 3SK1-Grundmodule mit Sensor- oder Ausgangserweiterungen über Geräteverbinder ergänzt werden. Das hat den Vorteil, dass der Verdrahtungsanteil drastisch reduziert wird, da neben der Stromversorgung (nur einmal 24 V für alle Geräte) auch die Verdrahtung der Sensor- und Ausgangskarten entfällt.
Freie Wahl von Standard- und fehlersicheren Schaltern
Bei den Hubtoren überwacht Brühl zusätzlich die Tragmittel im Rahmen der Absturzsicherung. Über einen Positionsschalter 3SE5 in der Metallausführung mit Rollenhebel erkennt die Torsteuerung, ob das Tragmittel gespannt ist. Denn auch hier gilt das Gleiche, wie bei sämtlichen Schutzeinrichtungen, wie sie in Produktionsbetrieben vorkommen: Sie müssen einem robusten Arbeitsumfeld widerstehen und erfahren dabei so manche unsanfte „Berührung“ mit dem Anlagenbediener, dem Werkstück, einem Gabelstapler oder einem Hallenkran.
Dabei spielt es keine Rolle, ob bestimmte Schutzvorrichtungen komplett mit fehlersicheren Schaltern ausgerüstet sind oder bestimmte Teilfunktionen mit Standardschaltern abgedeckt sind. Bei den 3SE5 von Siemens bedienen sich beide der gleichen robusten Gehäuse und auch die Flexibilität bezüglich der Ausstattung ist in der gleichen Weise gegeben. Beispielsweise lässt sich mit zwei Standardschaltern, die sich gegenseitig überwachen, eine fehlersichere Schaltung aufbauen. Um dies auch optisch zu signalisieren, können die blauen Abdeckungen der Standardausführung gegen gelbe Deckel getauscht werden.
Eine große Schalterfamilie führt zu „vernünftigen“ Lösungen
Die Hans Georg Brühl GmbH in Netphen im Siegerland weiß aufgrund ihrer 30-jährigen Erfahrung, dass sich der Markt für Schutzeinrichtungen sukzessive verändert. Das bedeutet: Die Vielfalt der Schalter und der Anwendungen wird immer größer. Früher gab es universelle Montageplatten für die Schalter. Aufgrund der großen Anzahl an Schaltern, die es heute gibt, müssen die Anbauadapter großteils individuell angepasst sein. Aus diesem Grund sind große Schalterfamilien, wie sie Siemens mit Sirius 3SE5 im Programm hat, von Vorteil. MM
* Michael Zumann ist Promotor bei der Siemens AG Industry Sector in 50823 Köln, Tel. (02 21) 5 76-26 60, michael.zumann@siemens.com
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