Arno Werkzeuge

Präzise Fertigung von Zahnrädern mit Wendeschneidplatten

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Zahnräder aus 600 kg Gusseisen und mit einem Durchmesser von bis zu 1,20 m

Qualität und Zuverlässigkeit sind auch bei Heidelberg ein wichtiges Kriterium. Mit einem Gewicht von rund 600 Kilo Gusseisen haben die Zahnräder bereits einen Materialwert von mehreren Hundert Euro. Schon allein deswegen wurde in der Testphase ein besonderes Augenmerk auf die Prozesssicherheit gelegt. Die bislang eingesetzten Wendeschneidplatten waren zwar einigermaßen prozesssicher, Arno Werkzeuge legte aber noch einen Zahn zu. „Hier merkt man eben, dass beim Werkzeughersteller viel Erfahrung, besondere Sorgfalt und hohe Qualitätsansprüche vorliegen“, so Andreas Knopf. Die Wendeschneidplatte läuft ohne Probleme. „Auch aus der Werkstatt kommen positive Rückmeldungen zu der Wendeschneidplatte. Mir ist wichtig, dass die Neuheiten akzeptiert werden und sich auch in der Praxis bewähren!“, fügt Andreas Knopf überzeugt hinzu. Er hat bereits reichlich Erfahrung mit Wendeschneidplatten, die zum Beispiel bei Lunkereinschlüssen empfindlich reagieren. Das kostet Zeit und Geld. Gerade bei den aktuellen Losgrößen von 50 bis 500 Stück, in denen Heidelberg fertigt, ein wichtiges Kriterium. Ein großer Pluspunkt ist, dass die verwendete Wendeschneidplatte als Standardartikel immer auf Lager liegt und keine großen Mindestbestellmengen voraussetzt. Für die bisher eingesetzte Sonder-Wendeschneidplatte waren beträchtliche Mindestabnahmemengen notwendig. Die pünktliche Lieferung, das Vorhalten von genügend Wendeschneidplatten, um schnell auf den Bedarf von Heidelberg reagieren zu können, und allgemein kürzere Lieferzeiten waren ein zusätzlicher beachtenswerter Aspekt. Der Monatsvorrat wird im Normalfall innerhalb von drei Tagen geliefert.

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Weiterentwicklung steht im Mittelpunkt

Harald Johann betont aber: „Selbst wenn wir heute gut sind, wollen wir uns doch immer weiterentwickeln. Wie können wir zusammen mit Arno Werkzeuge neue Wege gehen?“ Schon allein die Vielfalt an hochpositiven Wendeschneidplatten bietet hier Spielraum. In den letzten Jahren hat der Werkzeughersteller immer wieder neue Beschichtungen am Markt eingeführt, welche die Anforderungen an unterschiedlichste Werkstoffe und neue Legierungen aufnehmen und erfolgreich umsetzen. „Beschichtung und Schneidkantenzurichtung sind zwei Stellschrauben, an denen hinsichtlich des Ergebnisses noch gedreht werden kann“, so der Außendienstmitarbeiter von Arno Werkzeuge. „Wir haben eine eigene Konstruktion, Entwicklung und Versuchsmaschinen, auf denen täglich getestet wird.“ Erst wenn sich eine neue Wendeschneidplatte bewährt hat, wird sie auf dem Markt angeboten und bei Kundentests eingesetzt. Sowohl für Harald Johann wie auch Andreas Knopf ist es elementar, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der gemeinsam mit ihnen vor Ort an der Maschine steht und nach Optimierungsmöglichkeiten sucht.

Ganz wichtig ist Harald Johann bei der grundsätzlichen Weiterentwicklung eine Verwendung für die Breite. Komplexitätsreduzierung wird großgeschrieben. Also weniger Wendeschneidplatten auf einen größeren Anwendungsbereich auszudehnen. Und den Nutzungsgrad beziehungsweise die Stillstandszeiten möchte Harald Johann verständlicherweise minimieren. Der Werkzeughersteller deckt mit technisch versierten Mitarbeitern im Innen- und Außendienst sowie der Anwendungstechnik diese Anforderungen ab und konnte zusammen mit Heidelberg die Weichen in eine optimierte Zukunft stellen. Bereits in der Vergangenheit haben beide die Prozess- und Kostenoptimierung gemeistert. Andreas Knopf betont bei der Zusammenarbeit die Offenheit aller Beteiligten: Die Lösung steht für alle im Vordergrund.

* Weitere Informationen: Karl-Heinz Arnold GmbH in 73760 Ostfildern, Tel. (07 11) 3 48 02-0, info@Arno.de, www.Arno.de

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